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  • Brand-Katastrophe Ludwigshafen - Vater des Mädchen: "Zeuginnen haben ihre Aussage nicht widerrufen"

    TOP-STORY – Brand-Katastrophe Ludwigshafen

    Vater des Mädchen: „Zeuginnen haben ihre Aussage nicht widerrufen“

    Magazin Stern veröffentlicht Beschreibung eines möglichen Täters

    Von Andreas Klamm

    Ludwigshafen/Gaziantep/Ankara/New York/London. Nach dem der Südwestrundfunk (SWR), die Bild-Zeitung und weitere Medien über den Widerruf der Zeugenaussagen der zwei jungen Mädchen türkischer Herkunft Bedriye (8) und Aylin (9) berichtet haben (wir berichteten), ist jetzt der Vater eines der beiden Mädchen empört und erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift Stern und gegenüber dem Radio-Sender „Radio Regenbogen“ in Mannheim, dass seine Tochter die Zeugenaussage zu keinem Zeitpunkt zurückgezogen habe.

    Vielmehr veröffentlichte am 23. Februar nunmehr die Zeitschrift Stern eine recht detaillierte Beschreibung eines möglichen Brandstifters der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein.

    Laut den Zeugenaussagen beider Mädchen gegenüber der Zeitschrift Stern, habe dieser Mann schwarze Stiefel, eine schwarze Hose, einen braunen Pullover und darüber eine schwarze Weste getragen. Die Haarfarbe des unbekannten Mannes sei schwarz, mit grauen Verfärbungen an den Schläfen. Am Kinn wollen beide Mädchen auffällig rote Punkte erkannt haben.

    Ein Phantombild seitens der Polizei gibt es rund drei Wochen nach der Brandkatastrophe nicht. Bei dem Großbrand starben fünf Kinder, drei Frauen und eine Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind. Mehr als 60 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter auch 16 Polizei-Beamte und ein Feuerwehrmann, der eine Rauchgas-Vergiftung erlitten hat.

    Die mehrfachen Aussagen der beiden Mädchen waren Anlass für die türkischen, deutschen, amerikanischen und internationalen Medien, einen fremdenfeindlichen Anschlag hinter der Brandkatastrophe in Ludwigshafen zu vermuten. Der Fernseh-Sender RTL war einer der ersten deutschen Fernsehsender, die die Aussagen der Mädchen in Deutschland veröffentlichte.

    Die beiden Zeuginnen wollen den Unbekannten beim Hantieren mit einen Holzstöckchen und Papier beobachtet haben, der diesen dann brennend in den Kinderwagen geworfen habe. Das berichteten zahlreiche türkische Zeitungen, doch auch amerikanische und britische Medien, Zeitungen, Fernseh-Stationen und Nachrichtenagenturen weltweit.

    Gegenüber dem Stern sagte der Vater der beiden Mädchen zum angeblichen Widerruf der Aussagen: „Das ist eine Lüge! Meine Tochter hat in den Vernehmungen ihre Aussage nicht widerrufen.“

    Bereits im Jahr 2006 gab es im August einen Brandanschlag auf das Haus, welches von türkischen Immigranten bewohnt war, mit Molotow-Cocktails aus einem fahrenden Auto. „Die Täter konnten nicht ermittelt werden.“, informierte bei einer Pressekonferenz der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig.

    Von der 80köpfigen Sonderkommission „Danziger Platz“, die zu den Geschehen der Brandkatastrophe in Ludwigshafen ermittelt liegen bislang keine Angaben zur möglichen Ursache des Großbrandes mit neun toten Menschen vor. In die Ermittlungen haben sich auch Beamte des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden, des Landeskriminalamtes in Mainz und der Bundesgeneralanwaltschaft in Karlsruhe eingeschaltet sowie vier türkische Sonderermittler eingeschaltet. Diese sollen unbestätigte Informationen zufolge in dieser Woche mit einem geheimen Bericht in die Türkei zurückfliegen.

    Sechs Menschen, die bei der Brandkatastrophe vom 3. Februar in Ludwigshafen verletzt wurden befinden sich möglicherweise noch im Krankenhaus. Insgesamt mussten die Ermittler 187 Spuren und Hinweisen nachgehen. Für Mitte dieser Woche wird die Vorlage eines Gutachtens von Brandsachverständigen erwartet. Die Informations- und Nachrichtenlage im Allgemeinen ist nach wie vor unübersichtlich. Selbst Polizei-Beamte seien sich angesichts unterschiedlichster Informationen nicht mehr sicher über die Informationslage.

    Hintergrund und Quellen:

    http://www.stern.de/politik/panorama/:Brand-Ludwigshafen-Vater-Widerruf-Zeugin/612079.html
    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E06AF4EBF8194430B970FE4CDA5C6F147~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen - Kamil Kaplan: "Ich danke ihnen tausendmal"

    Bei der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar 2008 musste Kamil Kaplan die schwerste Entscheidung in seinem Leben treffen. Um das neun Monate junge Baby Onur, seinen Neffen, vor den Flammen zu retten, warf Kamil Kaplan das Kind dem Polizisten der Polizei in Ludwigshafen, Hakki Paker, aus dem 4. Stock entgegen. Kurze Zeit später retteten Feuerwehrmänner sein Leben und das seiner Tochter. Ein großer Teil seiner Familie starb bei der Katastrophe. Das Foto links zeigt Kamil Kaplan während eines Fernseh-Interviews mit einem türkischen Fernseh-Sender und der englisch-internationalen Fernseh-Arbeitsgemeinschaft IBS Independent Broadcasting Service Leeds, IBS Television Leeds. Foto: 3mnewswire.org

    Brandkatstrophe Ludwigshafen:

    Kamil Kaplan: „Ich danke ihnen tausendmal“

    Polizist und Opfer retteten das Leben von Baby Onur – Dokumentation, Bestands-Aufnahme und Einschätzungen zur Katastrophe

    Von Leyla Ergin und Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 23. Februar 2008. Als mein Kollege des türkischen Fernsehens, Mertac Topan, weitere Kollegen aus der Türkei und ich, Kamil Kaplan (32) in einem nahe am Ort des Hauses in dem es zum Feuer kam, gelegenen Café treffen, steht der junge Kamil Kaplan sichtlich noch unter schwerem Schock. Am 3. Februar ist ihm und weiteren Menschen in der Stadt Ludwigshafen in Worte kaum fassbares Leid geschehen.

    Am 3. Februar rettete Kamil Kaplan durch eine der schwersten Entscheidungen in seinem Leben das Leben des neun Monaten jungen Kindes Onur. Er warf Baby Onur aus dem 4. Stock einem Polizisten türkischer Herkunft, Hakki Paker, zwischen die Arme in ein „Rettungstuch“, das der junge Polizei-Beamte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz aus seiner Dienstjacke in der Not bereithielt um das Leben des Baby´s vor dem tödlichen Rauch und Flammen zu retten.

    Kamil Kaplan verlor bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein, seit dem Ende des 2. Welt-Krieges seine geliebte Ehefrau und einen großen Teil seiner geliebten Familie. Insgesamt neun Menschen, darunter drei Frauen, fünf Kinder und eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind kamen ums Leben. 60 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt, darunter 16 Polizei-Beamte und ein Feuerwehrmann, die das Leben von bis zu 47 Menschen retten konnten.

    Kamil Kaplan braucht Gehstöcke zum Gehen weil er als Kind an Kinderlähmung erkrankte. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll er von Beruf Elektrofacharbeiter sein.

    Die Fragen während des Fernseh-Interviews stellte ein weiterer Kollege des türkischen Fernsehens. Kamil Kaplan konnte in den ersten Stunden nach dem verheerenden Brand im Schock und den Eindrücken der Ereignisse nur in der türkischen Sprache sprechen:


    Kamil Kaplan: „Danke an die Polizisten und Feuerwehrmänner“

    Wie haben Sie sich gefühlt? Und was haben Sie gemacht, als sie es bemerkt haben, dass es brennt?

    Kamil Kaplan: „Also, zuerst war ich sehr geschockt und ich zitterte vor Angst, meine ganze Familie war im Haus und ich hörte wie sie schrien.“

    Wie kamen Sie auf die Idee Ihren Neffen, Onur, aus dem Fenster zu werfen?

    Kamil Kaplan: „Das war so: Ich, mein Neffe, meine Schwester und mein Schwager, wir waren am Fenster um Sauerstoff zu holen, denn das Haus war nur noch von Rauch erfüllt. Zu uns schaute ein Polizist, wir hatten Augenkontakt, er sah mein Neffe und nickte mir zu. Ich spürte schon, dass er mir helfen wolle, gleich darauf zog er seine Jacke und öffnete sie. Ich küsste noch einmal meinen Neffen und warf ihn aus dem Fenster. Ich danke dem Polizist tausendmal. Nach alle dem, diesen Geschehen, sah ich wie meine Tochter aus dem Fenster schrie, ich ging zu ihr und wollte sie auch aus dem Fenster werfen, ich nahm sie und kletterte außerhalb dem Fenster, mit einer Hand hielt ich meine Tochter und mit der anderen hielt ich mich am Fenster fest. Am Ende hatte ich keine Kraft mehr und lies mich einfach fallen. Gott sei Dank retteten uns die Feuerwehrmänner, bevor wir runter fielen.“

    Möchten Sie den Polizisten oder den Feuerwehr-Leuten noch etwas mitteilen
    ?

    Kamil Kaplan:
    „Dazu habe ich gar nicht das Recht und ich möchte auch so etwas nicht sagen, denn auch wenn sie Deutsche sind, sie haben uns geholfen, dank ihnen, bin ich und meine Tochter noch auf der Welt. Ich habe zwar meine Frau und einen großen Teil meiner Familie verloren, doch ich bin mir ganz sicher, dass die Feuerwehr und die Polizei ihr Bestes gegeben hat. Wie gesagt, ich danke ihnen tausendmal.“

    Erste Einschätzungen zur Brandkatastrophe und der Nachfolgen


    Wie können die unterschiedlichen Eindrücke und Zeitangaben in verschiedenen Medien und bei Zeugen und überlebenden Opfern entstanden sein?

    1994 verunglückte ich durch einen Leichtsinns-Fehler auf der Autobahn A81 schwer. Ich bemerkte zwar noch rechtzeitig, dass ich von der Fahrbahn auf der Autobahn abgekommen bin, riss das Lenkrad nach links um nicht in den Acker neben der Autobahn ab zukommen und prallte dann allerdings frontal gegen die Mittel-Leitplanke. Da ich die Orientierung nach dem ersten Aufprall auf einen Außen-Begrenzung-Leitpfosten verloren hatte, schaltete ich das Fernlicht ein, um die Orientierung wieder zu erlangen.

    Das machte das Erlebnis noch deutlicher für mich, und ich sah die Mittel-Leitplanke sehr deutlich auf mich zukommen, obgleich ich mit aller Kraft noch versuchte zu bremsen, war der Aufprall nicht mehr verhindern. Ich dachte nur noch. „Das war es.“ Dem war nicht so. Ich erlebte bei vollem Bewusstsein den Aufprall auf die Mittel-Leitplanke und wie sich das kleine Auto fünfmal überschlug. Irgendwann wünschte ich mir sogar, dass die Überschläge endlich aufhören würden. Das Fahrzeug blieb auf der rechten Fahrspur der Autobahn auf dem Dach liegen. Ein LKW-Fahrer half mir und verständigte Notarzt und den Rettungsdienst. Bei diesem Unfall wurden erfreulicherweise keine weiteren Menschen außer mir verletzt. Als die Rettungskräfte eintrafen, gab ich auf. Wohl am nächsten Tag wachte ich mit vielen Schläuchen, Kanülen und Dauerkatheter auf einer „fremden“ Intensiv-Station auf. In der Nacht als sich der Unfall ereignete, war ich auf dem Weg zur Arbeit in das Universitäts-Klinikum in Tübingen. Dort war ich als Gesundheits- und Krankenpfleger auf der Intensiv-Station der Herz-Thorax-Gefäß-Chirugie im Zweitberuf tätig.

    Mein Zeitempfinden war während des Unfalls ein ganz anderes Empfinden. Der logische Verstand macht mir heute die Erklärung möglich, der Unfall kann bei einer Fahrgeschwindigkeit von 120 bis 140 Kilometer in der Stunde nur 30 Sekunden bis zu einer Minute gedauert haben, doch noch heute, wenn ich mich an die Ereignisse erinnere, fühle ich manchmal als habe sich der Unfall über mehere „gefühlte Stunden“ ereignet. Der Unfall geschah frühmorgens gegen 1.30 Uhr. Seit diesem Unfall habe ich verstärkt in der Dunkelheit große Probleme. Insgesamt drei Monate verbrachte in Krankenhäusern und in Physiotherapie zur Behandlung der Unfallfolgen.

    In Ludwigshafen und Mannheim war ich vor nicht allzu langer Zeit nebenberuflich im Rettungsdienst tätig. Daher kenne ich genau die Einsatzzeiten der Rettungsdienste und es ist mir ebenso möglich, die Zeiten einzuschätzen, wie lange die Feuerwehr braucht bis zum Eintreffen am Einsatzort.

    Doch auch in meiner privaten Freizeit wurde ich mehrfach Zeuge, in Ludwigshafen und in Mannheim von Unfällen im Straßenverkehr und damit automatisch aus Verpflichtung gegenüber Menschen in Not zum Ersthelfer. Es gab keinen dieser Einsätze als privater Ersthelfer, ganz ohne RTW, Medumat, Ulmer Koffer, nur mit einem Erste-Hilfe-Verbandskasten und Handschuhen ausgestattet bei dem ich nicht im Stillen dachte, „Kollegen, wo bleibt ihr?“, obgleich mir klar, ist, dass die Kollegen des Rettungsdienstes in der Regel nach 3 bis 7 Minuten am Einsatzort eintreffen.

    Wenn Menschen sich in einer Extrem-Situation und in Lebensgefahr bei vollem Bewusstsein, wie bei der Brandkatastrophe in Ludwigshafen befinden, und dies zudem auch noch Zeugen in Not und verzweifelter Hilfslosigkeit beobachten, dann können wenige Sekunden, wie „gefühlte Stunden, Tage, Monate oder Jahre“ wirken.

    Das kann ein Grund für die unterschiedlichen Zeitangaben von Augenzeugen sein, die von Zeiten bis zu 90 Minuten bis zum Eintreffen der Feuerwehr gesprochen haben. Beweisfotos, erschienen in einer türkischen Tageszeitung belegen, dass die Feuerwehr bereits wenige Minuten nach Eintritt der schlimmen Katastrophe am Einsatz-Ort auch mit der Drehleiter der Feuerwehr war.

    Allerdings ging wichtige Zeit verloren, die das Leben von Menschen in schwerster Not und in Lebensgefahr hätte retten können. Nicht etwa weil die Feuerwehr zu spät kam, sondern weil nur sehr wenige Notrufe verspätet bei der Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Ludwigshafen eingingen, berichtete Einsatzleiter Peter Friedrich von der Feuerwehr Ludwigshafen. Einen Notruf habe ein Polizist getätigt und dabei soll es sich um den einzigen „qualifizierten“ Notruf handeln. Die dokumentierten Protokolle belegen, dass die Feuerwehr, wegen des kurze Zeit zuvor stattgefundenen Karnevalsumzug bereits nach zwischen zwei bis drei Minuten am Einsatzort war. Auffällig war und ist, dass es sich bei dem Brand um „ein sehr schnelles Feuer“ handelte, berichtete Peter Friedrich in einem Fernseh-Interview.


    Wie konnte es zu dem Verdacht auf einen möglichen Brandanschlag kommen?

    Dieser Verdacht ist geradezu verständlich. In den Jahren 1933 bis 1945 fanden auch in Ludwigshafen und in der Region schlimmste Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt. Vor 70 Jahren wurde die jüdische Synagoge in der Reichsprogromnacht von Nazis angezündet. Doch auch vor nicht allzu langer Zeit in den 90er Jahren und auch nach dem Jahr 2000 gab es zudem Brandanschläge in Solingen, Herne, auf Asylbewerber-Heime und am 19. Februar einen weiteren Brandanschlag auf ein von türkischen Immigranten bewohntes Haus in Marburg (Hessen) bei dem erfreulicherweise kein Mensch verletzt wurde. Dort ermitteln jetzt Polizei und Verfassungsschutz.

    Schon daher ist es zu begrüßen, wenn türkische oder auch internationale und national unabhängige Ermittler und auch eine freie, international und unabhängige Presse und Öffentlichkeit die Arbeit der deutschen Behörden neutral beobachten.

    Informationen des leitenden Oberstaatsanwalt Lothar Liebig zufolge, gab es im August 2006 einen Brandanschlag auf das Haus am Danziger Platz, das ausschließlich von Menschen türkischer Herkunft bewohnt wird. Die Täter hätte man damals nicht ermitteln können, ergänzte der Oberstaatsanwalt auf einer Pressekonferenz. Damals verübten die Täter den Anschlag offenbar mit Molotow-Cocktails auf das Haus in dem am 3. Februar neun Menschen, Kinder und Frauen starben.

    Das lässt ohne Zweifel, Befürchtungen, Vermutungen und Verdächtigungen zu.

    Zudem sagten zwei Mädchen im Alter von acht und neun Jahren mehrfach beim „deutschen“ Fernseh-Sender RTL und bei mehreren türkischen Fernseh-Sendern aus, sie hätten einen Mann gesehen, der das Feuer gelegt haben solle. Erst rund zwei Wochen nach der Brandkatastrophe wurde am 22. Februar bekannt, dass die Zeuginnen, ihre Aussagen widerrufen haben.

    In Ludwigshafen am Rhein gibt es durch soziale Probleme sehr viele Spannungen und eine hohe Rate an erwerbslosen Menschen, die bei allen noch so gut gemeinten Anstrengungen keine bezahlte Arbeitsplätze finden können, weil es diese Arbeitsplätze weder im Rhein-Pfalz-Kreis noch in der Arbeiter- und Chemie-Stadt gibt. Der weltgrößte Chemie-Konzern, die BASF – The Chemical Company, musste offenbar sogar mehr als 10.000 Arbeitsplätze in den vergangenen Jahre abbauen. In der Folge von Frustration und Verzweiflung nahm auch der Zulauf zu extremistischen auch rechtsradikalen Gruppen leider stark zu.

    Hier ist politisch verantwortliches Handeln einerseits gefordert, andererseits kann jeder Mensch dazu beitragen, gleich aus welchem Land auch immer, gerade den jungen Menschen und Menschen ohne bezahlte Arbeit eine sinnvolle Tagesgestaltung und soziale Sicherheit zu schenken, selbst wenn diese nicht im ersten Anlauf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden können.

    Die sozialen Problem-Konflikte haben andere Ursachen. Schuld an diesen sozialen Spannungen sind weder Menschen deutscher Herkunft noch Menschen türkischer Herkunft. Ebenso wenig Schuld an fehlenden Arbeitsplätzen und fehlender sozialer Sicherheit sind kranke, alte und behinderte Menschen. Doch Jugendliche beider Seiten entwickeln ohne Arbeitsplatz und ohne Perspektiven auf soziale Sicherheit, Frust und Aggressionen, die sich leider gehäuft, gegen alte Menschen und sogar gegen die staatliche Autorität, repräsentiert durch die Polizei entladen.

    Das löst an den ernsten sozialen Problemen nicht viel, sondern führt zu neuen ernsten Problemen in der gesamten Gesellschaft und zur Gefangenschaft in Gefängnissen. Damit steigt die Kriminalitätsstatistik einerseits und die Zukunft von jungen Menschen wird weiter zerstört. Denn mit einer eingetragenen Vorstrafe im polizeilichen Führungszeug ist es fast aussichtslos einen halbwegs vernünftigen Arbeitsplatz zu finden, der soziale Sicherheit bedeuten könnte.

    Daher ist es wichtig, den jungen und auch alten Menschen, Perspektiven zu schenken, wichtige Werte zu vermitteln und erlernte Werte, wie internationale Zusammenarbeit, Solidarität, gemeinsam verantwortliches Handeln, Respekt vor dem Leben von Menschen, Güte, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, die Achtung von Menschenrechten und Menschenwürde zu erhalten. Wer dies in der Schule und ebenso wenig in der Ausbildung nicht lernen konnte, braucht die Chance solche Werte an anderen Orten und etwas später zu lernen. Dies ist möglich durch zahlreiche internationale Projekte, die vielleicht in der Stadt durch die Ereignisse des 3. Februar und den Nachfolgen entstehen können, sofern man nur das Gute zulässt. Die Verantwortung liegt dabei keineswegs alleinig beim Stadtrat. Man darf sich nicht immer nur auf politische Entscheidungsträger verlassen, sondern muss in eigener Initiative, Arbeitsgemeinschaften, Gruppen und Initiativen gründen und solches Engagement sollte an den nicht mehr sichtbaren Ländergrenzen in Europa und in der Welt sicher keinen Halt machen müssen.

    Es ist ganz wichtig, dass wir alle lernen, die andere Art von Menschen zu achten und auch zu schätzen. Wären wir alle gleich oder gleich geschaltet, dann ist ein Prozess der Entwicklung nicht möglich. Erst die Kooperation und die Vielfalt von Menschen verschiedener Art bereichern jede Gesellschaft, gleich in welchem Land auch immer. Sie ermöglichen auch wichtige kreative Entwicklungen und den Fortbestand einer Gesellschaft. Wichtig ist es auch eben mit der anderen Art von Menschen und Gruppen leben zu können, denn von einer globalen Einheit, wie dies sich einige Menschen so sehr wünschen, sind wir noch viele Jahr weit entfernt. In den 17 Jahren nach der Öffnung der deutsch-deutschen Grenzen, in Berlin ist es noch nicht einmal gelungen, Menschen deutscher Herkunft aus dem Osten und Westen zu vereinigen. Ohne Zweifel ist dies möglicherweise im Bundestag gelungen, doch eben ganz sicher nicht in der Gemeinschaft aller Menschen in Deutschland.

    Nicht wahrhaben wollen einer Katastrophe

    Ein weiterer Grund für die vielen unterschiedlichsten Spekulationen der Ursache für die Brandkatastrophe in Ludwigshafen könnte ein recht einfacher, doch auch sehr ernst zu nehmender Grund sein: Das nicht wahrhaben wollen einer Katastrophe. Es ist manchmal ein Schutzmechanismus des menschlichen Körpers, des Geistes, der Seele und Psyche in schwierigen Situationen um zu überleben: Wahrheit zu verdrängen.

    Ein Beispiel von vielen, das ich allerdings persönlich erleben musste: Am 4. Februar 2000 verstarb der Ehemann meiner Mutter und dreifache Familienvater an den Folgen einer schweren Rauchgas-Vergiftung und schwerster Verbrennungen nach einem Autounfall in der Nähe von Otterstadt im Rhein-Pfalz-Kreis.

    Weder meine Schwestern, meine Mutter und ich konnten die Berichte der Polizei verstehen. Wir ergründeten daher, soweit wie möglich, die Vorgänge in jener Nacht in der der Unfall Ende Januar vor acht Jahren stattgefunden hat.

    Wir rekonstruierten sogar mittels Telefonrechnungen, dass unser Vater noch eine Minute vor seinem schweren Unfall ein Telefonat mit seinem Mobilfunk-Telefon führte und verstanden immer noch nicht wie das Einsatz-Auto fast komplett im vorderen Bereich ausbrennen konnte.

    Wir hatten sogar die Straße vermessen, Zeugenbefragungen durchgeführt, die einen lauten Knall gehört haben wollen, der möglicherweise durch das Zerplatzen der Blaulichter entstanden sein könnte. Der Unfall geschah nach einer Übung bei der Rettungshundestaffel. Einer der beiden Rettungshunde konnte sich aus dem brennenden Auto befreien und bellte vor dem Hoftor eines Anwohners. Unsere Recherchen ergaben, dass der in den Flamen kämpfende Feuerwehrmann noch selbst die Scheibe einer Hintertür eingeschlagen hatte, damit der Rettungshund Hilfe verständigen konnte. Der zweite Rettungshund wurde durch die Feuerwehrmänner, eingeschlossen im brennenden Fahrzeug gerettet.

    Die Feuerwehr wurde gerufen, löschte den Brand und entdeckte dann im vom schwarzen Rauch erfüllten Fahrzeug eine Person. Das Dach des Fahrzeuges wurde abgetrennt. Zwei Notärzte kämpften noch vor Ort an der Unfallstelle um das Leben des ehemaligen Feuerwehr-Obermannes der Städtischen Berufsfeuerwehr von Ludwigshafen am Rhein.

    Unsere „Ermittlungen“ der Familie hatten damals zum Teil absurde Formen in der Folge einer Schock-Reaktion angenommen. Das Suchen nach der Ursache führte soweit, dass wir nach dem die Kriminalpolizei und Brand-Ermittlungs-Experten das Fahrzeug untersucht hatten, wir es als den überlebenden Rest der Familie Stück für Stück absuchten, um irgendeinen Hinweis auf die Ursache des katastrophalen Feuers zu finden.

    Von einem einzigen Einsatz-Fahrzeug, in dem mein Vater schwerste Verbrennungen erlitt, machte ich mehr als 100 Fotos, damit wir als Famile irgendwelche Hinweise finden könnten, die Auskunft über die Brandursache geben könnten.

    Genauer könnte man das Phänomen auch als ein „Psycho-Trauma“ bezeichnen, das nach schweren Katastrophen und deren Folgen, nicht nur bei Zeugen, Beobachtern, Augenzeugen und Rettungskräften eintreten kann, sondern auch bei den betroffenen Familien-Angehörigen. Ein solches „Psycho-Trauma“ oder auch eine sogenannte „reaktive Belastungsstörung“ kann eine Therapie notwendig machen, wenn es den betroffenen Menschen nicht gelingt, schlimme Ereignisse und deren Folgen zu verarbeiten.

    Zur Verarbeitung schlimmster Katastrophen brauchen Betroffene und angehörige Menschen sehr unterschiedlich lange Zeit. Im Jahr 2004 lernte ich ein Opfer der Brandkatastrophe von Ramstein (bei Kaiserslautern) kennen. Der junge Mann war damals ein junges Kind und wurde durch die Brandverletzungen zum Teil erheblich entstellt. Viele Jahre nach der Katastrophe kämpfte er immer noch mit den Folgen der Katastrophe. Bei einem Flugtag stürzten 1988 zwei Flugzeuge in die Zuschauer-Menge und explodierten. Kein noch so erfahrener Arzt könnte zeitlich genau bestimmen, wann ein Mensch eine Katastrophe oder die Folgen einer Katastrophe verarbeitet haben muss. Das ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Wenn ein Mensch gute Freunde und gute Therapeuten hat oder im Glauben getragen wird, kann eine Heilung schneller geschehen, als Menschen, die ohne Freunde von der Welt und sozial isoliert sind. Leider werden Unfallopfer und die Opfer von Katastrophen im Nachhinein durch zeitweise auch „Gefühls“-kalte Menschen nicht selten diskriminiert, was zu einer Verlängerung des Heilungsprozesses erlittener Psycho-Traumata (Verletzung von Seele, Psyche, Geist) führen kann, neben der rein physischen (körperlichen) Verletzungen, wie Knochenbrüche oder schwere Brandverletzungen.

    Gutachten: Unfall mit Folge eines Kabel-Brandes

    Erst nach Wochen, als meine Mutter das Gutachten von Brand-Ermittlungs-Experten auch einer großen Versicherungsgruppe in Deutschland erhielt, finden meine Mutter, meine Schwestern und ich etwas Frieden und Aufklärung über das was nachweisbar geschehen ist.

    Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir alle gemeinsam mehr als ein Dutzend verschiedenster Theorien zur Ursache gedanklich konstruiert und versucht eine nach der anderen abzuarbeiten bzw. auch auszuschließen oder einzugrenzen.

    Das Gutachten führte zum Ergebnis der tatsächlichen Ursache: In der Folge des zuvor stattgefunden Unfalls kam es zu einem Kabelbrand in der Anlage des Autos, das als Einsatz-Fahrzeug viele zusätzliche technische Sonder-Ausstattungen hatte.

    Mit dem Erhalt des Gutachten hatten wir unsere Tätigkeit als Familien-„Ermittler“ abgeschlossen und die Zeit einer langen Arbeit der Trauer hatte begonnen. Denn unser aller Leben hat sich durch diese Ereignisse sehr verändert.

    Wenn ein Mensch durch einen gewaltsamen und nicht natürlichen Tod plötzlich und unerwartet aus der Fügung einer gesamten Familie regelrecht herausgerissen wird, verändert dies sehr oft die gesamte Familie und deren Fügung.

    Auf irgendeine Weise lebt der Ehemann und Familienvater im Herzen und in Gedanken dieser betroffenen Menschen weiter.

    Gewalt-Reaktion nach Katastrophen-Nachrichten

    Dass sowohl Menschen türkischer Herkunft und deutscher Herkunft zumindest verbal oder schriftlich in vielen Kommentaren Gewalt angekündigt haben ist auch nach der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein rein menschlich betrachtet sehr gut verständlich. Diese Ankündigungen können auch Ausdruck einer tiefen Verzweiflung vieler Menschen sein. Weniger zu verstehen sind hier jedoch eindeutig Fremden-feindliche Kommentare oder Kommentare die sich gegen die türkische oder deutsche Nation richten.

    Noch heute erinnere ich mich sehr gut daran, wie ich auf den Anruf gegen 2 Uhr morgens reagierte, als mir meine Mutter damals mitteilte, dass mein Vater sich schwerstverletzt auf der Intensiv-Station für Schwerstbrand-Verletzte V1 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen-Oggersheim im Sterben liegend befindet. Ich hatte einen Aschenbecher auf den Boden zertrümmert, fast nahezu die komplette Ausstattung meines Zimmers demoliert und wollte, damals hatte ich zuvor selbst einen Unfall, mit meinen Gehstöcken die Fensterscheiben meines kleinen Zimmers in Mannheim ausschlagen. Irgendeine gute Kraft hielt mich von dieser absurden Reaktion ab. Erst dann reagierte ich angemessen und machte mich schnellstmöglich auf den Weg von Mannheim zu meiner Mutter und meinen Schwestern nach Neuhofen.

    Ein Polizei-Beamter und eine Polizei-Beamtin hatten ihr die Nachricht überbracht, dass ihr Ehemann im Sterben liegt. In den vier Tagen, in denen der Ehemann meiner Mutter und dreifache Familienvater noch lebte, haben sich kaum zu glaubende Szenen in Leben der betroffenen Familienangehörigen abgespielt, die ich an anderer Stelle teilweise als Eindruck in einer Dokumentation zusammenfasste, als Teil einer Trauer-Arbeit.

    Die Ereignisse von Ludwigshafen am Rhein erinnerten mich sehr schnell an zwei Katastrophen: Die Terror-Anschläge vom 11. September 2001, in deren Folge ich bereits im November 2001 nach New York reiste, um als freiwilliger Helfer in Amerika, Menschen zu helfen und an die Ereignisse im Jahr 2000, als der Ehemann meiner Mutter und dreifache Familienvater schwer verunglückte und an den Folgen eines Feuers starb.

    Ludwigshafen: Gutachten kann Ursachen eindeutig erklären

    Ähnlich, wie dies die Familie meiner Mutter, im Jahr 2000 auf sehr traurige Weise erleben musste, ist es auch für die Brandkatastrophe in Ludwigshafen zu erwarten, dass ein Gutachten von Brand-Ermittlungs-Experten nicht nur den betroffenen Familien türkischer Herkunft, sondern ungewöhnlich vielen Augenzeugen, Beobachtern, Einsatzkräften und Journalisten die Ursache der Brandkatastrophe in Ludwigshafen genau und präzise erklären kann und damit damit zum besseren Verständnis für viele Menschen beitragen kann.

    Konfliktbewältigung und Trauer-Arbeit notwendig

    Was Kamil Kaplan und alle weiteren überlebenden Menschen der Brandkatastrophe in Ludwigshafen jetzt brauchen ist die Chance auf eine angemessen lange Zeit der Trauer-Arbeit und der Konfliktbewältigung nach einer der schlimmsten Katastrophen, die sich nach dem Ende des 2. Welt-Krieges in Ludwigshafen vor rund zwei Wochen auf so tragische Weise im Leben vieler Menschen ereignete. Seine mit ihm überlebende Tochter braucht den Vater jetzt umso mehr voll und ganz, um die Geschehen verarbeiten zu können. Zudem ist es empfehlenswert wenn Psychologen helfen, die Geschehen aufzuarbeiten.

    Auch wenn in Ludwigshafen jetzt vielleicht ein technischer Defekt mit der Verkettung sehr ungünstiger Umstände als Ursache, das Haus war im Innenraum offenbar überwiegend aus Holz gebaut, bekannt werden sollten, sind und bleiben die Ereignisse die schlimmste Katastrophe in der Stadt nach dem Ende des 2. Welt-Krieges und mit dieser Katastrophe ist kaum in Worte zu fassendes Leid verbunden für alle betroffenen Menschen.

    Es hilft keinem Menschen, wenn jetzt neue und möglicherweise erneut falsche Verdächtigungen und Mutmaßungen gegenüber den Familien der Opfer entstehen, die selbst zu den überlebenden Opfern zählen. Damit würde eine Kriminalisierung der Opfer stattfinden und weiteres schwerstes Leid den Opfern zugefügt werden.

    Es kann jedoch eine sehr große Hilfe für viele Menschen sein, nicht nur in Ludwigshafen, wenn sich Menschen aus den unterschiedlichsten Nationen zu Gesprächen mit Besonnenheit zusammen finden, um von einander zu lernen, die Würde und Rechte des einzelnen Menschen zu respektieren und zu wahren, Konflikte gemeinsam ohne Gewalt zu bewältigen, Hilfe zu leisten, Verständigung für einander zu finden, Freundschaft aufzubauen und einen Friedensdienst zu leisten zu dem Deutschland aus seiner geschichtlichen Verantwortung verpflichtet ist.

    In die Krisen-Interventions-Arbeit müssen rund 500 Einsatz-Kräfte von Rettungsdienst, Polizei, Feuerwehr und private Lebensretter mit einbezogen werden. Einige der Einsatzkräfte kündigten nach der Katastrophe in Ludwigshafen an, ihren Arbeitsplatz aufgeben zu wollen. Das ist ein typisches Zeichen für einen erlittenen Schock im Sinne eines Traumas der Psyche und kann der Beginn einer für Jahre andauernden „reaktiven Belastungsstörung“ sein. Für die Einsatzkräfte boten sich, wie auch für die Zeugen schreckliche Szenen, die kaum ein Mensch vergessen kann. In der Stadt Ludwigshafen und in der Region gibt es bereits zu viele Opfer zu beklagen.

    Der gewaltsame nicht natürliche Tod eines jeden Menschen ist schlimm, besonders durch solche unerwartete Katastrophen. Besonders schlimm ist der Tod von so vielen Kindern und Frauen. Viel Zeit, Mitgefühl, Verständnis und weitere Hilfen werden notwendig sein, um mit der Katastrophe und den Folgen der Katastrophe umgehen zu können.

    Doch diese Katastrophe bietet in den Nachfolgen auch die Chance, dass nach einer schlimmen Katastrophe, etwas Neues und etwas Gutes entstehen kann. Gemeint ist das bessere Verständnis und eine tiefer gehende Begleitung und Freundschaft zwischen Menschen deutscher und türkischer Herkunft oder unterschiedlichster Nationen. Das Angebot einer Städte-Partnerschaft zwischen Gaziantep (Türkei) und Ludwigshafen (Deutschland) könnte das erste richtige Signal in eine solche Richtung sein.

    Die Menschen die ihr Leben verloren haben, können nicht wieder zurückgebracht werden, doch diese können in den Gedanken und Herzen ihrer Angehörigen vielleicht „weiterleben“ oder zumindest in lebendiger Erinnerung gehalten werden.

    Die Katastrophe von Ludwigshafen hat vielen Menschen auch gezeigt, wie durch Spekulationen und unterschiedlichste offenbar falsche Gerüchte weitere Katastrophen etwa bis zum Eintritt von gefährlichen Unruhen oder unter Umständen bei noch schlimmeren Folgen einer Katastrophe bis zum Krieg zwischen zwei Nationen führen könnten. Erfreulicherweise wurden alle Auseinandersetzungen mit Ausnahme eines Zwischenfalles, einem Angriff auf einen Feuerwehrmann in Limburgerhof bei Ludwigshafen nur virtuell im Internet und in den Medien ausgetragen.

    Wenn wir alle diese Gefahr erkennen und lernen, wie leicht aus falschen Vermutungen, die nicht den Fakten entsprechen, neue Gewalt und Kriege mit daraus resultierender Lebensgefahr für viele Menschen entstehen können, dann es ist vielleicht möglich in der Folge der Brandkatastrophe von Ludwigshafen noch in der Zukunft das Leben unzählig vieler weitere Menschen zu retten.

    Rund 500 Einsatzkräfte konnten in Ludwigshafen das Leben von bis zu 47 Menschen retten. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen, Dr. Eva Lohse, fasste treffend den Zustand in wenigen Worten zusammen: „Eine Stadt in Trauer, Wut und Bestürzung.“

    Jetzt ist es wichtig, dass der schlimmen Katastrophe vom 3. Februar keine weitere noch schlimmere Katastrophen durch Gewaltausschreitungen folgen, sondern Verständnis für die andere Art, von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Hilfeleistung, Solidarität, Konflikt-Bewältigung, Frieden und Freundschaft.

    Die Ursache für die Brandkatastrophe in Ludwigshafen ist bislang nicht bekannt. Für kommende Woche kündigte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig ein Gutachten von Brand-Ermittlungs-Experten über die Ursache zum Feuer in der Stadt an.

    Fernseh-Interview

    Das Fernseh-Interview vom 5. Februar 2008 bei IBS Television Leeds in türkischer Sprache ist auch bei YouTube bei der Adresse:

    http://www.youtube.com/watch?v=Zt7fajW9SN4

    zu sehen.

    DANKSAGUNG

    Übersetzung eines Teil des Beitrages von der türkischen in die deutsche Sprache: Leyla Ergin.

    Besonderen Dank für die freundliche Unterstützung zu den umfangreichen Recherchen zur Dokumentation „Brandkatastrophe in Ludwigshafen“ an: Petra Karl, Dirk Grund, Mertac Toptan, Leyla Ergin, Hans-Jürgen Graf, Ismail Erel, Kani Top sowie der Pressestelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Michael Lindner, Simone Eisenbarth, Peter Friedrich, Günther Bock, Feuerwehr Ludwigshafen am Rhein, Oberstaatsanwalt Lothar Liebig, türkischer Kulturverein Ludwigshafen und vielen Lesern, Hörern, Zuschauern und Zuschauerinnen von IBS Television Leeds, IBS Independent Broadcasting Service Leeds, (Leeds, London, United Kingdom), 3mnewswire.org – Nachrichtenagentur und British Newsflash Magazine.

    In memoriam / In Gedenken an:

    Medine Kaplan (48), Hüyla Kaplan (31), Döne Kaplan (21), Dilara Kaplan (11), Karanfil Kaplan (4), Kamil Kaplan (3), Belma Özkapli (22), ILyas Calar (2), ve Kenan Calar (2)

    Impressum / Editorial © 1986, 2000, 2007, 2008 by Editor: Andreas Klamm, Journalist, British Newsflash Magazine est. 1986 (Leeds, West Yorkshire, England)

    Germany/ Deutschland: Schillerstr. 31, D 67141 Neuhofen, Tel. 0049 6236 416 802
    United Kingdom: c/o 160 Greenford Road, Sudbury Hill, London, England, United Kingdom
    email: andreasklamm@hotmail.com, editors@britishnewsflash.net
    Verlag :: Publishing House: Grace MedCare Ltd., London, England, United Kingdom, British Newsflash Magazine est. 1986, Redaktion: Andreas Klamm

  • Kiminalinspektion Ludwigshafen: Großbrand in Ludwigshafen

    Kriminalinspektion Ludwigshafen: Großbrand in Ludwigshafen

    Ludwigshafen. (red). 3. Februar 2008 /Polizei-Meldung/-- Heute am späten Nachmittag, gegen 16.23 Uhr, brach in einem Mehrfamilienhaus am Danziger Platz 32 aus bislang noch unbekannten Gründen ein Feuer aus.

    Bei dem Großbrand wurden ca. 35 Personen, darunter auch Säuglinge und Kinder verletzt.

    Unter den Verletzten befinden sich ebenfalls Anwohner, Polizeibeamte und ein Feuerwehrmann.

    Die Verletzen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Kriseninterventionsteam wurde ebenfalls verständigt und kümmert sich um Betroffene.

    Zwischenzeitlich ist der Brand gelöscht.

    Die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere ihrer Verletzungen ist noch nicht bekannt.

    Eine Stunde nach Ausbruch des Brandes wurde ein Kind lebend aus einer ausgebrannten Wohnung von der Feuerwehr gerettet.

    Gegen 19 Uhr wurden bei der Nachsuche in einer Wohnung im obersten Stockwerk zwei Personen tot geborgen.

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Es wird nachberichtet.

    ::

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  • Brandanschlag: Haus von Immigranten aus der Türkei angezündet

    Brandanschlag:

    Haus von Immigranten aus der Türkei angezündet

    von Andreas Klamm

    Dautphetal/Marburg (Hessen, red). Rund 16 Tage nach der verheerenden Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein bei der drei türkische Frauen, fünf Kinder und eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind starben, haben unbekannte Täter am Dienstag, 19 Februar einen Brandanschlag auf ein Haus verübt, in dem türkische Immigranten leben. Das berichtete die Berliner Morgenpost, die Wetzlarer Neue Zeitung, die Zeitung Oberhessische Presse, Deutschland-Radio, weitere Medien und verschiedene Nachrichtenagenturen.

    Wenige Stunden vor dem Brandanschlag hörten Zeugen „Ausländer raus“-Rufe. An die Wand des Hauses seien verfassungsfeindliche Symbole gesprüht wurden und das Wort „Hass“ mit SS-Runen.

    Bei dem Feuer wurden keine Menschen verletzt. An der Bretterverkleidung des Hauses in Dautphetal entstand ein Sachschaden von rund 1500 Euro.

    Die dreiköpfige Familie türkischer Herkunft blieb unverletzt und verhinderte einen größeren Schaden. Ein Polizei-Sprecher informierte darüber, dass die Ermittlungs-Behörden nach derzeitigen Ermittlungen von einer Brandstiftung ausgehen.

    In die Ermittlungen hat sich auch der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz eingeschaltet. Hinweise auf die Verwendung von Brandbeschleunigern konnte die Polizei bislang nicht finden. Eine 55jährige Bewohnerin des Hauses berichtete davon, dass sie unmittelbar vor dem Haus zwei Männer gesehen habe, die mit erhobenen Fäusten davonliefen und mehrfach „Ausländer raus“ gerufen haben sollen. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

    Der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Michael Bußer in Wiesbaden sprach sich für eine schnelle Aufklärung der Taten und ihrer Hintergründe aus: „Die Umstände und Motive, die zur Tat führten müssen jetzt so schnell wie möglich aufgeklärt werden. Ausländerfeindliche Straftaten und Übergriffe haben in Hessen bislang noch nie einen Nährboden gefunden und das wird auch künftig so bleiben.“

    Die Ursache für den katastrophalen Wohnhausbrand in Ludwigshafen am Rhein mit neun toten Frauen und Kindern hingegen ist nach wie vor offen. „Ermittelt werde in alle Richtungen.“, erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz am 14. Februar im Polizeipräsidium Rheinpfalz.

    3mnewswire.org

    Hintergründe und Quellen:
    http://www.morgenpost.de/desk/1696757.html
    http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/detail.php?msg=afp_CNG.40d959a25562a0808493f903bd539a22.1d1
    http://www.dradio.de/nachrichten/2008021918/9/

  • Tuerkei muss Luftangriffe im Nordirak beenden

    Tuerkei muss Luftangriffe im Nordirak beenden

    Berlin/Ankara. (red). 5. Februar 2008. "Es ist erschreckend, wie wenig Empoerung die massiven Luftangriffe auf nordirakisches Territorium hervorrufen" bedauerte Norman Paech, aussenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE das Schweigen zu den 12-stuendigen Luftangriffen des tuerkischen Militaers auf 70 vermeintliche PKK-Stellungen im Irak. Paech weiter:

    "Seit Monaten verletzt die Tuerkei mit ihren Luftangriffen irakisches Territorium. Unterstuetzung erhaelt sie durch die USA. Die US-Geheimdienste liefern Informationen ueber das Gebiet, in dem sich bis zu 3.000 PKK-Rebellen aufhalten sollen. Aber auch die Bundesregierung macht sich mitverantwortlich. Sie schweigt beharrlich und laesst zu, dass die Tuerkei das Voelkerrecht verletzt und den Tod Unschuldiger in Kauf nimmt.

    Die tuerkische Regierung muss die Luftangriffe im Nordirak beenden. Sie muss sich den Problemen ihrer Bevoelkerung annehmen. Dazu gehoert, dass sie endlich die kulturellen, politischen und sozialen Rechte der Kurden verfassungsrechtlich verankert und umsetzt. Dazu gehoert vor allem aber ein Bekenntnis zur Multikulturalitaet der Tuerkei, in der Menschen unterschiedlicher Kultur, Sprache und Religion friedlich miteinander leben wollen und koennen.

    Die LINKE fordert die Bundesregierung auf, gegenueber der Tuerkei unmissverstaendlich klarzumachen, dass der derzeitige Kriegskurs absolut inakzeptabel ist. Dies sollte sie auch in den laufenden EU-Beitrittsverhandlungen zum Thema machen."

    3mnewswire.org

  • Bundesanwaltschaft als Erfuellungsgehilfe Ankaras gegen tuerkische Oppositionelle?

    Bundesanwaltschaft als Erfuellungsgehilfe Ankaras gegen tuerkische Oppositionelle?

    Berlin/Ankara. (red). 5. Februar 2008. Am 5. Dezember 2007 liess die Bundesanwaltschaft zahlreiche Objekte in mehreren Bundeslaendern durchsuchen. Die Ermittlungen richteten sich gegen mutmassliche Mitglieder der Tuerkischen Kommunistischen Partei / Marxisten Leninisten (TKP/ML) wegen Mitgliedschaft in einer auslaendischen terroristischen Vereinigung nach §129b StGB. Da die TKP/ML in Deutschland nicht verboten ist und auch auf der EU-Terrorliste nicht genannt wird, fragte die Fraktion DIE LINKE bei der Bundesregierung nach. Zur Antwort der Regierung erklaerte die innenpolitische Sprecherin der Fraktion, Ulla Jelpke:

    "Die Anhaenger der TKP/ML in Deutschland beschraenken sich nach Aussage der Bundesregierung auf Spendensammlungen und propagandistische Aktivitaeten gegen die "faschistische Diktatur" in der Tuerkei und die "imperialistische Politik" der USA. Dennoch sieht die Bundesanwaltschaft den Verdacht, dass innerhalb der Partei eine terroristische Vereinigung existiert, die fuer Anschlaege in der Tuerkei verantwortlich sei.

    Ihre Informationen ueber die TKP/ML hat das Bundeskriminalamt aus der Tuerkei "im Wege des polizeilichen Informationsaustauschs erlangt". An der Zuverlaessigkeit der vom Generalbundesanwalt genutzten Erkenntnisse tuerkischer Sicherheitskraefte bestehen nach Auskunft der Bundesregierung "keine Zweifel". Offenbar nimmt die Bundesregierung billigend in Kauf, dass hierbei Informationen genutzt werden, die unter Folter zustande gekommen sein koennen. Denn tuerkische Sicherheitskraefte nutzen nach Erkenntnissen von Menschenrechtsorganisationen auch Folter zur Erzwingung von Aussagen. Nach Auffassungen deutscher Gerichte entsprechen Ermittlungsverfahren gegen politische Oppositionelle in der Tuerkei nicht den Rechtsstandards der EU.

    Die Bundesanwaltschaft macht sich mit ihrer Verfolgung tuerkischer Kommunisten in der Bundesrepublik zum Erfuellungsgehilfen der tuerkischen Regierung, die bekanntlich elementare Menschenrechte verletzt.

    Wie bei der Einfuehrung des §129b befuerchtet, entscheiden allein willkuerliche Urteile der Bundesregierung und die Interessen ihrer Partner darueber, ob eine Oppositionsgruppierung als Freiheitskaempfer oder Terroristen bewertet wird. Die Verfolgung tuerkischer Oppositioneller in der Bundesrepublik muss sofort beendet werden. Die Willkuer- und Einschuechterungsparagraphen 129a und b gehoeren abgeschafft."

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  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Böhmer für schnelle Aufklärung des Brandes in Ludwigshafen

    Brandkatastrophe Ludwigshafen: Böhmer für schnelle Aufklärung des Brandes in Ludwigshafen

    Ludwigshafen/Berlin/Ankara. (red). 6. Februar 2008. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, wird gemeinsam mit dem türkischen Staatsminister Mustafa Said Yazicioglu den Ort des Wohnhausbrandes von Ludwigshafen in Augenschein nehmen.

    Die Staatsministerin sprach sich für eine schnelle und gründliche Aufklärung der Brandursache aus. "Jeder Spur muss nachgegangen werden", betonte sie. Yazicioglu, der für die im Ausland lebenden Türken zuständig ist, reist mit einer Delegation von Experten nach Deutschland, die helfen sollen, die Ursache des Feuers zu ermitteln. Bei dem Brand waren am Sonntag neun Menschen türkischer Herkunft ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder.

    Böhmer hatte sich bereits am Montag gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck und der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Eva Lohse vor Ort ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe gemacht und zeigte sich entsetzt. "Den Angehörigen, die auf so tragische Weise ihnen nahestehende Verwandte und Freunde verloren haben, möchte ich mein tiefstes Beileid aussprechen", erklärte die Staatsministerin. "Gerade den Familien, deren Kinder so grausam ums Leben kamen, wollen wir nun zur Seite stehen. Mein Mitgefühl gilt auch den Opfern, deren gesamte Existenz ein Raub der Flammen wurde." Den Opfern müsse nun schnell und unbürokratisch geholfen werden. Böhmer dankte zugleich den Rettungskräften für ihr beherztes Eingreifen.

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  • Böhmer drückt Opfern vo Ludwigshafen ihr tiefes Mitgefühl aus

    Böhmer drückt Opfern von Ludwigshafen ihr tiefes Mitgefühl aus

    Berlin/Ludwigshafen/Ankara. (red). 6. Februar 2008. Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat den Opfern der Brandkatastrophe von Ludwigshafen und ihren Angehörigen ihr tief empfundenes Mitgefühl ausgedrückt:

    "Wir gedenken der neun Toten, die bei dieser Tragödie ihr Leben gelassen haben. Wir fühlen mit ihren Familien und Freunden in ihrem unendlichen Schmerz", sagte Böhmer am Unglücksort in Ludwigshafen. Sie legte im Namen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung einen Kranz nieder. "Die Bundeskanzlerin trauert mit Ihnen", sagte Böhmer.

    Die Staatsministerin bedankte sich zugleich nachdrücklich bei der Polizei und den Rettungskräften, die ihr Leben aufs Spiel gesetzt hätten. "Wir werden alles tun, um die Brandkatastrophe vollständig aufzuklären", unterstrich sie.

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  • Laurischk: "Integration: Nicht ohne die deutsche Sprache"

    Laurischk: "Integration: Nicht ohne die deutsche Sprache"

    Berlin/Ankara. (red). 11. Februar 2008. Zu der Überlegungen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, Bildungseinrichtungen in Deutschland zu schaffen, die auf Türkisch unterrichten, erklärte die Sprecherin für Integration und Migration Sibylle Laurischk:

    "Integration ausländischer Kinder gelingt nur mit Beherrschen der deutschen Sprache. Dies kann mit Unterricht auf Türkisch nicht erreicht werden. Wir brauchen frühe Sprachförderung schon im Kindergarten, um allen Kindern einen aussichtsreichen Start in der deutschen Schule zu ermöglichen.

    Darüber hinaus muss die deutsche Schule die Mehrsprachigkeit ermöglichen, bis hin zu doppelten Bildungsabschlüssen. Als Beispiel seien die Gymnasien mit europäischem Profil genannt, die es in der Grenzregion zu Frankreich bereits gibt.

    Muttersprachlicher Unterricht bisheriger Prägung muss den Bedürfnissen der Integration angepasst werden. Er richtet sich heute an zukünftige Mitbürger, nicht mehr an zurückkehrende Gastarbeiter."

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  • Integrationsdebatte: Jeder kehrt vor der Tür des Anderen

    Integrationsdebatte: Jeder kehrt vor der Tuer des Anderen

    Berlin/Ankara. (red). 12. Februar 2008. "Der Denkfehler Erdogans ist, dass er die Tuerkei-staemmigen Migrantinnen und Migranten fuer Lobbyisten fuer die tuerkische Aussenpolitik haelt", erklaerte Sevim Dagdelen zu den Aeusserungen des tuerkischen Ministerpraesidenten. Diese Annahme beruhe darauf, dass diese immer wieder von tuerkischen Regierungen als diplomatische Verhandlungsmasse immer benutzt worden seien, so die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Tuerkischen Parlamentariergruppe:

    "Die Migrantinnen und Migranten sind zu einem festen Bestandteil der hiesigen Gesellschaft geworden. Diese Tatsache muss Erdogan genauso akzeptieren wie die Vertreter der Bundesregierung. Aus der Tuerkei stammende Migrantinnen und Migranten sowie deren hier geborene und aufgewachsene Kinder in zweiter und dritter Generation sind in erster Linie Erwerbstaetige, Erwerbslose, Rentner, Alleinerziehende, Schueler oder Studenten - mit all den Problemen, die auf ihren sozialen Status zurueckzufuehren sind. Diese Probleme werden nicht durch tuerkische Schulen in der Bundesrepublik geloest, auch nicht von der tuerkischen Regierung. Der Versuch Erdogans, diese Probleme auszublenden und aus den Reihen der Migrantinnen und Migranten Lobbyisten fuer die Politik der Tuerkei zu rekrutieren, ist zum Scheitern verurteilt. Das Rad der Geschichte kann eben nicht aufgehalten oder gar zurueckgedreht werden.

    Vertreter der Bundesregierung waeren andererseits gut beraten, bei ihren Ratschlaegen und Schuldzuweisungen an die Adresse der tuerkischen Regierung mit kleinerer Flamme zu kochen. Sie tragen die Verantwortung dafuer, dass die Migrantinnen und Migranten von sozialen Problemen staerker betroffen sind, diskriminiert und ausgegrenzt werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn ein Teil der so genannten tuerkischen Community eher dem tuerkischen Ministerpraesidenten zujubelt als Merkel oder Boehmer. Wer sich daran stoert, muss endlich den Weg fuer Gleichberechtigung und Partizipation ebnen. Ansonsten bleibt die Selbstkritik bezueglich der Versaeumnisse der bundesdeutschen Integrationspolitik ein Lippenbekenntnis ohne konkrete Folgen."

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe in Ludwigshafen: Stimmung nicht weiter durch Spekulationen anheizen

    Brandkatastrophe in Ludwigshafen: Stimmung nicht weiter durch Spekulationen anheizen

    Berlin/Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. "Spekulationen über die Ursachen der Brandtragödie in Ludwigshafen schaden dem friedlichen Zusammenleben in der Bundesrepublik", erklärte die migrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe, Sevim Dagdelen. Medien und Politik in beiden Ländern seien aufgefordert, die Stimmung nicht weiter anzuheizen:

    "Rassistische Übergriffe gehören in der Bundesrepublik leider zum Alltag. Noch vor Beginn der Ermittlungen gemachte Erklärungen von Politikern wie dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, es gebe keinen fremdenfeindlichen Hintergrund, haben genauso zum Misstrauen und zur Verunsicherung beigetragen wie Spekulationen um eine Brandstiftung.

    Wenn in Pressemeldungen von "Spannungen in deutsch-türkischen Beziehungen" die Rede ist, sind alle gut beraten, von weiteren gegenseitigen Schuldzuweisungen Abstand zu nehmen. Ruhe und Besonnenheit zu bewahren ist das Gebot der Stunde.

    Vertreter der Bundesregierung darf es jedoch nicht verwundern, wenn Erinnerungen an Moelln und Solingen wach werden. Ihr Versuch, diese Erinnerung im Zusammenhang mit Ludwigshafen zu verbieten, ist angesichts der täglich stattfindenden rassistischen Übergriffe in der Bundesrepublik vergebliche Mühe. Sie muss sich nämlich fragen lassen, was sie gegen den Rassismus und Neofaschismus wirksames tut."

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  • Brandkatastrophe Ludwigshafen - Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen

    Brandkatastrophe Ludwigshafen:

    Christian Baldauf: Trauer darf nicht in Wut umschlagen

    Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. Nach der Brandkatastrophe in Ludwigshafen hat der rheinland-pfälzische CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf eine voreingenommene Berichterstattung einiger türkischer Medien kritisiert. Gleichzeitig unterstützte Baldauf die von Ministerpräsident Kurt Beck vorgebrachte Kritik, dass hier „in völlig unzutreffender Weise“ die Helfer „desavouiert“ würden.

    „Vor dem Abschluss der Ermittlungen – an denen ja auch türkische Experten beteiligt sind – sollten wir voreilige Schlüsse in die eine oder andere Richtung vermeiden.

    Bislang gibt es keine tragfähigen Hinweise für eine Brandstiftung oder gar einen fremdenfeindlichen Hintergrund. Wir alle sind bestürzt darüber, dass die Brandkatastrophe Menschenleben gekostet hat. Wir müssen aber aufpassen, dass diese Trauer nicht in Wut umschlägt und sich plötzlich gegen die Falschen richtet. Ich habe deshalb kein Verständnis dafür, dass nun Feuerwehrleute unter Polizeischutz gestellt werden mussten, denn es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass sie nicht rechtzeitig zur Stelle gewesen sind.“

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  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?

    Brandkatastrophe Ludwigshafen:

    Kommt nach der Brandkatastrophe der militärische Einsatz der Bundeswehr in Ludwigshafen?

    Hinweise auf Brandstiftung verdichten sich – Polizei arbeitet an Phantom-Zeichnung - Haben bereits fünf Zeugen den Brandstifter von Ludwigshafen gesehen? - Ankündigung von Rache-Akten in mehreren Videos

    von Andreas Klamm

    Ludwigshafen/Ankara/Washington/London/New York. 18. Februar 2008.Zur Entstehungen der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar gibt es inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Theorien und Spekulationen, die sehr weit reichen, doch alle haben gemeinsam, dass eben jene Theorien und keine Fakten sind.

    Ein Auszug der Theorien und Spekulationen: - eine Zusammenstellung aus Kommentaren von Zuschauern und Zuschauerinnen zu den verschiedensten Medienberichten in Presse, Film, Funk und Fernsehen - :

    1.„Brandanschlag durch Nazis oder Anhänger der rechtsradikalen Szene...“
    2.„Gas-Explosion...“
    3.„Brandstiftung durch einen „irren“ Deutschen...“
    4.„Technischer Defekt...“
    5.„Radikale türkische Extremisten haben den Brand gelegt...“
    6.„Die türkischen Familien hätten ein Lamm gegrillt...“
    7.„Raucher in der türkischen Familie hätten ihre Kippen nicht richtig ausgemacht...“
    8.„Die PKK habe einen Brandanschlag verübt...“
    9.„Nazis sind alle Christen und Christen haben das Haus der moslemischen Brüder und Schwestern angezündet...“
    10.„Marode Stromleitungen...“
    11.„Die Familie habe das Haus selbst angezündet...“
    12.„Politische Brandstiftung. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch ist wegen seines Wahlkampfes für das Feuer verantwortlich...“
    13.„CDU und NPD sind unter der Führung von Bundekanzlerin Dr. Angela Merkel für die Brandkatastrophe verantwortlich...“
    14.„Stromklau durch Türken...“
    15.„Deutscher Nazi-Strom hat die Katastrophe verursacht....“
    16.„Mann hat mit einem Stock Papier angezündet und dieses in den Kinderwagen geworfen...“
    17.„Das Feuer ist im Erdgeschoss ausgebrochen...“
    18.„Das Feuer ist im 1. Stock ausgebrochen....“
    19.„Das Feuer ist im Keller des Hauses ausgebrochen...“
    20.„Alles ist möglich...“
    21.„Warmer Abriss...kommt häufig vor...“
    22.„Türkische Gegner der alevitischen Gemeinde haben den Brand gelegt...“
    23.„Illegale Strom-Entnahme...“
    24.„Das Haus ist rund 110 Jahre alt, habe viel Holz und Reisig beinhaltet...“
    25.„Ursache ist nicht bekannt, wir wissen nur es war ein sehr schnelles Feuer – die Polizei ermittelt...“ - Peter Friedrich, Einsatzleitung der Feuerwehr in Ludwigshafen
    26.„Die bislang nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“ bekannte sich in einem Schreiben an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen. Staatsanwaltschaft Lothar Liebig: „Das Schreiben ist eine Fälschung und muss als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet werden.“ Die Redaktion des Mannheimer Morgen übermittelte das Schreiben unverzüglich an die Polizei...“

    Bereits fünf Kinder türkischer Herkunft wollen den Brandstifter von Ludwigshafen am Rhein gesehen haben. Das berichten türkische Tageszeitungen und Fernseh-Sender. Bereits am 5. Februar berichteten deutsche und türkische Fernseh-Sender über die Zeugenaussagen zweier Mädchen im Alter von 8 bis 9 Jahren, die einen Mann im Haus gesehen haben wollen, der sich mit Gewalt Zugang vom Haus verschafft haben soll. Er solle, so die Zeuginnen, mit einem Stock Papier angezündet haben und das Papier in einen Kinderwagen geworfen haben.

    Bereits vergangene Woche (wir berichteten) berichtete die türkische Tageszeitung Hürriyet (http://www.hurriyet.de) von fünf Kindern, die den möglichen Brandstifter von Ludwigshafen gesehen haben sollen. Ein Mann mit dunklen Haaren, der gesagt haben soll „Ich bin deutsch“, sei zur nächstliegenden Tankstelle geflüchtet und möglicherweise dort von den Sicherheits-Kameras aufgezeichnet worden.

    Als erster habe, nach dem angefertigten Protokoll einer Krankenschwester nach Angaben der Zeugenaussagen der beiden Kinder, ein Großvater versucht das Feuer zu löschen.

    Eine Gruppe unbekannter möglicherweise türkisch-stämmiger Video-Produzenten kündigte in einem Video bereits Racheakte für die neun Todesopfer der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein an. Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt.

    Am 3. Februar starben bei der schlimmsten Brandkatastrophe in Ludwigshafen nach dem Ende des 2. Welt-Krieges, drei Frauen, fünf Kinder und eine Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind türkischer Herkunft.

    Auf das Video mit der Androhung von Rache reagierten offenbar Kommentar-Schreiber deutscher Herkunft mit der Forderung des Einsatzes der Bundeswehr im Innern.

    Weiteres Blutvergießen scheint in Ludwigshafen am Rhein offenbar nicht mehr vermeidbar zu sein, für den Fall, dass die Ankündigungen von deutscher und türkischer Seite ernst gemeint sein sollten.

    Sollte es in Ludwigshafen zu Kriegs-ähnlichen Konflikten zwischen Menschen türkischer und deutscher Herkunft kommen, könnte das Ende der Demokratie im gesamten Deutschland bedeuten, denn in Zeiten des Kriegsrechts , oder des sogenannten „Verteidigungs- und Spannungsfalls“ haben Grundrechte, wie im Grundgesetz niedergeschrieben und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN) grundsätzlich keine große Rolle in Deutschland gespielt. Damit wäre der Versuch seit 1945 Deutschland in eine Demokratie zu strukturieren gescheitert.

    Bereits am Donnerstag warnte jedoch auch der leitende Ermittlungs-Beamte vor sogenannten „Trittbrett-Fahrern.“ Eine bisher nicht bekannte Gruppe „Deutscher Widerstand“, schickte an die Tageszeitung „Mannheimer Morgen“ ein Bekenner-Schreiben zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein. Dieses Schreiben war offenbar nicht echt und wurde als „Unruhe-Stifter“-Schreiben bezeichnet. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und der türkische Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan forderten deutsche und türkische Medien wenige Tage nach dem Großbrand zur Zurückhaltung mit falschen Verdächtigungen und Spekulationen auf.

    In der Bild-Zeitung vom 13. Februar wurde unterdessen ein Protokoll mit der Zeugenaussage über die mögliche Brandstiftung von Ludwigshafen veröffentlicht
    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html

    Die Polizei-Sprecherin Simone Eisenbarth konnte gegenüber der Bild-Zeitung noch keinen Zeitpunkt für die Veröffentlichung einer Phantom-Zeichnung nennen.

    Ein großes Lob für die Tageszeitungen Bild und Hürriyet gab es von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) bereits vergangene Woche aus Berlin.

    Bereits am Donnerstag, 14. Februar erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz, dass in alle Richtungen ermittelt werde. Es sei weiterhin offen, ob es sich um fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung handele oder um einen technischen Defekt. Die Zahl der Polizeibeamten, die bei den Lebensrettungs-Massnahmen verletzt wurden habe, sich von 11 auf 16 Polizeibeamte erhöht, ergänzte der Oberstaatsanwalt.

    Kommt nach der Brandkatastrophe das Kriegsrecht in Deutschland oder ist die Bundeswehr in der Lage alles unter Kontrolle zu bringen?

    Zur Stunde ist nicht bekannt, ob die Bundeswehr mit einem möglichen militärischen Einsatz in Deutschland die Lage im Allgemeinen total unter Kontrolle bringen kann.

    Der Einsatz von Soldaten im Landesinnern ist in Deutschland nichts Ungewöhnliches. Bereits vor rund 70 Jahren half die Geheime Staatspolizei (Gestapo) in den zwölf Jahren in Deutschland, die noch heute sehr oft zu Diskussionen führen, Deutschland sicherer zu machen. In den Jahren 1933 bis 1945 sorgten auch deutsche Soldaten der Wehrmacht für die totale Sicherheit in Deutschland unter dem Reichskanzler Adolf Hitler (NSDAP). Es gibt Menschen, die die Ereignisse in den Jahren 1933 bis 1945 noch heute als Verbrechen an der Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen bezeichnen.

    Es waren Angehörige der Wehrmacht, der Waffen-SS, der SA, der Gestapo und des Reichskriminalamtes (RKA) – Vorgängerorganisation des heutigen Bundeskriminalamtes (BKA) -, die in den Jahren in den Jahren 1933 bis 1945 Jagd, auf den evangelischen Geistlichen Dietrich Bonhoeffer, die katholische Nonne Edith Stein, die jüdische Schülerin Anne Frank, Roma, Sinti, behinderte Menschen, Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), behinderte Menschen, die Geschwister Hans und Sophie Scholl und bis zu 6 Millionen Menschen jüdischen Glaubens machten. Viele der vorgenannten Menschen starben in den Konzentrationslagern des damaligen Deutschen Reiches vor cirka 63 Jahren.

    Dieses Treiben wurde erst mit dem Einmarsch der Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika, den britischen, französischen und russischen Truppen in Deutschland unterbrochen. Am 8. Mai 1945 unterzeichnete die deutsche Wehrmacht eine Erklärung der Kaptitulation gegenüber den Alliierten Streitkräften.

    Im Jahr 1938 (9. November), in der Reichskristall-Nacht, vor fast genau 70 Jahren, zündeten Nazis die jüdische Synagoge in Ludwigshafen am Rhein an. Auf dem Platz an dem einst die Synagoge stand, findet sich heute das Gebäude der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“ und eine Gedenktafel, welche an die Ereignisse erinnern.

    Allerdings häufen sich in Deutschland die Stimmen einiger Menschen, die behaupten, diese Ereignisse habe es in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945 nicht gegeben. Während überlebende Zeitzeugen, meist im jüdischen Glauben bezeugen, dass es einen „Holocaust“ in Deutschland gab, bestreiten dies andere Menschen, die zeitweise auch als „Holocaust-Leugner“ bezeichnet werden.

    Integration läuft nur schleppend voran

    Im Punkt Integration scheint es sowohl auf türkischer als auch auf deutscher Seite Probleme zu geben. Die Forderung nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland hielten einige Politiker von CDU und SPD offenbar für noch nicht angemessen. Oft fühlten sich türkische Bürger und Bürgerinnen auch noch nach Jahren fremd in Deutschland, währenddessen offenbar deutsche Bürger und Bürgerinnen ebenso große Probleme haben sich in die türkische Kultur etwa mit dem Erlernen der türkischen Sprache in eine türkische Kultur auch in Deutschland zu integrieren. Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) rief das Jahr 2008 zum „Jahr der Integration (Einordnung / Eingliederung) auf. Kritik gab es von türkischer Seite, die eine „Anpassung“ der Menschen türkischer Herkunft an die Menschen deutscher Herkunft als „Menschenrechts-Verletzung“ bezeichneten.

    Eine Petition, die an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in New York gerichtet wurde mit der Bitte um internationale Aufklärung durch UN-Polizei-Ermittler der Brandkatastrophe in Ludwigshafen ist heute nach weiteren Veröffentlichungen von Details und Einzelheiten der Tageszeitung BILD erschienen. Die BILD-Zeitung und die türkische Tageszeitung Hürriyet veröffentlichten ein Protokoll einer Krankenschwester der Kinderklinik St. Annastift in Ludwigshafen am Rhein, wonach es möglicherweise einen deutschen 9fachen Mörder und Brandstifter in Ludwigshafen geben könnte. Dabei handelt es sich noch um Spekulationen von Medien. Die Staatsanwaltschaft konnte bei der Pressekonferenz am Donnerstag, 14. Februar 2008, diese Informationen weder ausschließen noch bestätigen.

    Bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein kamen neun türkische Frauen und Kinder ums Leben. Bereits im August 2006 gab es einen Brandanschlag auf das Wohnhaus und den türkischen Kulturverein am Danziger Platz. 78 Beamte der Sonderkommission „Danziger Platz“ und vier türkische Polizei-Ermittler versuchen die Ursache und den Grund für das tödliche Feuer vom 3. Februar 2008 zu klären. „Die Täter des Brandanschlages aus dem Jahr 2006 konnten damals nicht ermittelt werden.“, informierte Staatsanwalt Lothar Liebig bei einer Pressekonferenz. Unbekannte verübten im Jahr 2006 einen Anschlag mit Molotow-Cocktails.

    Die Petition an den UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kann weltweit im Internet bei http://www.petitiononline.com/Lu3208/petition.html gelesen und auch digital mitgezeichnet werden.

    Hintergrund-Info:

    Die Bild-Zeitung veröffentlichte am 13. Februar das Protokoll einer Krankenschwester bei
    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html

    Das „Gedächtnis-Protokoll“ der Kinderkrankenschwester im „St. Annastift“-Krankenhaus wurde zuvor von der türkischen Tageszeitung Hürriyet veröffentlicht.

    Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt. Dabei handelt es sich um eine Seite aus Deutschland. Ob der Produzent türkischer oder deutscher Herkunft ist, konnte zur Stunde noch nicht recherchiert werden.

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  • Michael Hörter: Rettungskräfte haben alles gegeben

    Michael Hörter: Rettungskräfte haben alles gegeben

    Ludwigshafen/Ankara. (red). 7. Februar 2008. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Hörter, hat die türkische Presse aufgefordert, aus der tragischen Brandkatastrophe in Ludwigshafen keine vorschnellen Schlüsse zu ziehen und eine Versachlichung der Debatte angemahnt. Die CDU-Fraktion wird das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Innenausschusssitzung setzen lassen.

    „Es ist ein erhebliches Entgegenkommen des Bundesinnenministers, dass er Fachkräften der türkischen Polizei erlaubt hat, die Ermittlungen der Behörden vor Ort zu begleiten. Wir erwarten, dass dies im Gegenzug zu einer Versachlichung der Diskussion in der Türkei beiträgt. Wir fühlen mit den betroffenen Familien und trauern gemeinsam mit ihnen um ihre Angehörigen. Diese Betroffenheit ist nicht von der Staatsangehörigkeit abhängig. Es ist unerträglich, dass die eingesetzten Rettungskräfte nun Anfeindungen ausgesetzt sind.

    Die Feuerwehrleute haben alles gegeben. Sie haben ihr eigenes Leben für andere aufs Spiel gesetzt und z. T. traumatische Erfahrungen gemacht. Ihnen gilt unser Dank. Dennoch wurden zu einem Zeitpunkt, zu dem keine gesicherten Fakten für eine Deutung in irgendeine Richtung vorlagen, schon voreilige Schlüsse gezogen. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland hat zu Recht festgestellt, dass die Berichterstattung in einigen türkischen Zeitungen zu weit gegangen ist. Wir sollten abwarten, bis die Ermittlungsergebnisse vorliegen.“

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  • 2008 - Das Jahr der Integration: Gedanken zur Umsetzung einer türkisch-deutschen Integration - Was Deutschland zur Integration beitragen kann

    2008 – Das Jahr der Integration:

    Gedanken zur Umsetzung einer türkisch-deutschen Integration

    Was Deutschland zur Integration beitragen kann

    Kommentar von Andreas Klamm

    Ludwigshafen/Ankara. Nach der schlimmsten Brandkatastrophe nach dem 2. Welt-Krieg in der Stadt Ludwigshafen gibt es Fragen über Fragen. Es gibt auch Anregungen und Fragen zur Integration deutscher Bürger in die türkische Leitkultur in Deutschland und der Integration von türkischen Bürgern in Deutschland. Politische Integrations-Ziele zu erreichen ist nicht einfach und in der Regel dauert die Umsetzung solcher Ziele in Deutschland eine lange Zeit.

    Bevor jedoch die politischen Weichen für eine Integration deutscher Bürger in eine türkische Leitkultur in Deutschland gestellt werden können und alles dazu beigetragen werden kann, damit sich Menschen aus der Türkei auch in Deutschland mehr heimisch, fast wie in der Türkei, fühlen können, sollten wir alle vielleicht darüber nachdenken, was jeder einzelne Mensch dazu beitragen kann, damit eine türkisch-deutsche und deutsch-türkische Integration in beide Richtungen gelingen kann.

    Oft sind es die ganz kleinen Dinge, die mehr Offenheit und ein Anfang einer Eingliederung bedeuten können. Bis der Wunsch nach türkischen Schulen und Universitäten in Deutschland des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan umgesetzt werden kann, können noch Jahre ins Land ziehen. Die Umsetzung solcher Wünsche und Bedürfnisse ist nicht immer einfach.

    Doch vielleicht kann schon ein kleines Stück Stoff ein Anfang einer neuen türkisch-deutschen Integration bedeuten. Auffällig, bei keiner der Deutschland-Visiten des türkischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan, aus sehr traurigen Anlass, trugen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) zumindest ein Kopftuch. Wie die Fernsehbilder aus Köln aus Anlass einer Rede des türkischen Ministerpräsidenten eindrucksvoll zeigen, hätte nur das Tragen eines Kopftuches dem türkischen Ministerpräsidenten in Deutschland ein Gefühl des Zuhauses in seiner türkischen Heimat auch in Deutschland schenken können. Dabei ist es so einfach und mit dem öffentlichen Tragen eines Kopftuches könnten deutsche Frauen, natürlich auch deutsche Politikerinnen, ihre Verbundenheit mit den türkischen Frauen wirkungsvoll zum Ausdruck bringen.

    Diese Geste kostet keine Millionen und kann vielen türkischen Frauen ein Stück des Heimatgefühles auch inmitten von Deutschland vermitteln. Türkische Familien, die seit Jahrzehnten in Deutschland leben, berichteten im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen, dass diese sich auch nach Jahren der Arbeit und des Lebens in Deutschland ausgegrenzt fühlen. Oft kommt es auch bei der Verrichtung alltäglicher Begegnungen mit deutschen Behörden und Verwaltungen zu Problemen. Es gilt die Barriere der sprachlichen Verständigungsprobleme zu überwinden. Dabei lässt sich das Sprachdefizit deutscher Bürger ganz einfach mit dem Besuch eines Kurses der türkischen Sprache lösen. Zu wenig Beamte und Beamtinnen bei den Behörden und Verwaltungen sprechen die türkische Sprache. Ein ähnliches Problem besteht leider auch in den Schulen. Nicht alle deutschen Lehrer sprechen die türkische Sprache.

    Die andere Kultur mittels dem kulinarischen Genuss kennenlernen:
    Statt nur Sauerkraut, Kartoffeln und Schweinefleisch zu verzehren, sollten auch deutsche Bürger öfters mal türkische Speisen kennen lernen und kosten. Liebe geht bekanntlich durch den Magen und könnte einfach eine Brücke zwischen türkischen und deutschen Bürgern bauen.

    Manchmal hilft auch ein kleiner und einfacher Verzicht. Kirchengemeinden könnten auf das Läuten der Kirchenglocken am Sonnabend und am Sonntag verzichten, damit die verängstigten türkischen Bürger und Bürgerinnen nicht durch ungewohnte religiöse Bekundungen in der Ausübung ihrer Religion des Friedens, dem Islam, gestört werden. Der recht einfache Verzicht kostet nicht einen einzigen Cent.

    Doch auch die deutschen Medien haben ein bisher kaum gekanntes Potential an einer türkischen Integration in Deutschland mitzuwirken. Die großen deutschen Tageszeitungen könnten einen Teil ihrer Ausgaben in der türkischen Sprache veröffentlichten. Private und öffentlich-rechtliche deutsche Rundfunk-Sender könnten zudem mehr Radio- und Fernseh-Programme in der türkischen Originalsprache senden.

    In Radio- und Fernseh-Sendungen könnten zudem mehr türkische Moderatoren und Moderatorinnen im künftig neu entstehenden türkischen-deutschen Rundfunk zu sehen und zu hören sein.

    In überwiegend von türkischen Bürgern besiedelten Stadtteilen und Regionen in Deutschland könnten die deutschen Fahnen durch die türkische Nationalflagge ersetzt werden.

    Kulturelle und religiöse Integration:
    Nicht nur in den Großstädten in Deutschland könnten mehr türkische Moscheen und Kulturzentren neu entstehen, sondern auch in Gemeinden und Regionen des ländlichen Raumes.

    Ähnlich wie in England oder Amerika könnten Formulare von Behörden grundsätzlich zweisprachig, in der türkischen und deutschen Sprache gedruckt werden.

    Politische Integration:
    Kommunal- Landes- und Bundespolitiker könnten ihre politischen Reden grundsätzlich, ähnlich wie in Kanada, zweisprachig halten, etwa in der türkischen Sprache gefolgt von einer deutschen Übersetzung.

    Kunst: Statt deutscher Volksmusik könnten sowohl in deutschen Radio- und Fernseh-Sendungen mehr türkische Volkslieder gesendet werden.

    Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2006 wissen viele Menschen in Deutschland, dass auch der internationale und nationale Sport Nationen und Kulturen miteinander verbinden kann. Es könnten neue türkisch-deutsche Fussball-Vereine entstehen. Hier könnten eine einfache Qouten-Regelungen etwa nach der Aufgliederung 50 Prozent türkische Fussballspieler und 50 Prozent deutsche Fussballspieler ein sinnvoller Anfang sein.

    Wichtige Telefonzentralen könnten mit zweisprachigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen besetzt werden, die der türkischen und deutschen Sprache mächtig sind.

    Feiern verbindet:
    Türkische und deutsche Bürger und Bürgerinnen könnten aus freudigen Anlässen gemeinsam mehr feiern.

    Liebe schafft Integration:
    Die ganz praktische gelebte Integration könnten natürlich auch in Ehen zwischen türkischen und deutschen Bürgern und Bürgerinnen ohne allzu große Hürden überwindbar und umsetzbar sein.

    In den Video-Podcasts von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel könnte grundsätzlich eine deutsche und türkische Flagge gezeigt werden, was nicht nur zur Integration von deutschen Bürgern und türkischen Bürgern beitragen kann.

    Integration in der Arbeitswelt:
    Einstellung-Gespräche bei deutschen Firmen könnten auch in der türkischen Sprache geführt werden. Personalabteilungen deutscher Unternehmen könnten Bewerbungen in der türkischen Sprache annehmen.

    Türkische Bewerber und Bewerberinnen könnten bei der Neubesetzung von Arbeitsplätzen in deutschen Unternehmen grundsätzlich bevorzugt behandelt werden.

    Wiedergutmachung: Für das Leid das Deutschland dem türkischen Volk in der Vergangenheit und in der jüngeren Vergangenheit zugefügt hat, könnte es Wiedergutmachungs-Zahlungen geben.

    Die Internet-Präsentation der Bundesregierung und der Landesregierungen könnte grundsätzlich in der türkischen und deutschen Sprache publiziert werden.

    Begrüßungsgeld:
    Ähnlich wie bei der deutsch-deutschen Vereinigung im Jahr 1990 könnte an türkische Neubürger und Neubürgerinnen ein Begrüßungsgeld gezahlt werden, damit die Eingliederung in Deutschland nicht ganz so schwer fällt.

    Deutsche Bürger und Bürgerinnen sollten sich ihrer Schuld aus der Vergangenheit immer und stetig bewusst sein und das türkische Volk um Vergebung bitten.

    Es gibt mehrere Hundert weiterer Beispiele für sinnvolle Maßnahmen zur Eingliederung deutscher Bürger in die türkische Gemeinschaft und zur Eingliederung türkischer Bürger in die deutsche Gemeinschaft. Wichtig ist es ,nicht auf langjährige politische Vorgaben zu warten, sondern in kleinen Schritten vielleicht schon heute einen Anfang zu machen, zumindest in Bereichen in denen dies recht unkompliziert möglich ist.

    Integration muss nicht immer kompliziert oder gar teuer sein. Manchmal genügt es schon wenigstens in kleinen Schritten aufeinander in Freundschaft und Verbundenheit zu zugehen.

    In einer globalen neuen Welt, kann Deutschland nicht nur deutsch sein, Deutschland sollte auch unter dem Aspekt wichtiger türkisch-deutscher Handelsbeziehungen mehr türkisch werden.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Internnationale Ermittlungen bei der UN erbeten - Petition an den UN-Generalsekretär zur Mitzeichnung erschienen

    Brandkatastrophe Ludwigshafen:

    Internationale Ermittlungen bei der UN erbeten

    Petition an den UN-Generalsekretär zur Mitzeichnung erschienen

    Ludwigshafen/Ankara/New York. (red). 18. Februar 2008. Nachdem am 13. Februar 2008 in der Bild-Zeitung veröffentlichten Protokoll einer Krankenschwester der Kinder-Klinik „St.Anna-Stift“ in Ludwigshafen, worin bestätigt wird, dass es möglicherweise einen Brandstifter in Ludwigshafen am Rhein geben könnte, der das Feuer in dem von bis zu drei türkischen Familien bewohnten Haus am 3. Februar gelegt haben soll, wurde heute der UN-General-Sekretär Ban Ki-moon, in einer öffentlichen Petition gebeten, unabhängige internationale UN-Polizisten in die Stadt Ludwigshafen am Rhein zu entsenden, die international und unabhängig die Ursache und den Grund für die schlimmste Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein seit Ende des 2. Welt-Krieges untersuchen könnten.

    Dazu erklärte der Journalist Andreas Klamm, Gründer des Medienprojektes „Die Menschenrechts-Reporter“ (http://www.britischnewsflash.de): „Wir beobachten seit langer Zeit auffällige und ernste Veränderungen in Deutschland. In einer Vielzahl von Fällen haben wir geschwiegen. Beim Tod von neun türkischen Frauen und Kindern ist es nicht mehr möglich zu schweigen. Man darf Deutschland sicher nicht falsch vorverurteilen und ebenso wenig einen Mann falsch vorverurteilen. Doch nach dem am 13. Februar 2008 veröffentlichten Protokoll und den Vorwürfen in einigen Internet-Foren, dass die türkische und deutsche Polizei zusammenarbeiten, ist es notwendig geworden, die Aufmerksamkeit internationaler und unabhängiger Polizei-Ermittler auf die Ereignisse in Ludwigshafen zu lenken. Wer auch immer Menschen ermordet ist eine Gefahr, nicht nur für türkische und deutsche Bürger, sondern für alle Menschen. Es muss möglich sein, dass Menschen, die andere Art und Kultur anderer Menschen, gleich woher auch immer diese Menschen kommen, respektieren, das Leben dieser Menschen zu wahren und zu schützen. Es wäre eine weitere Katastrophe, würden Menschen in Deutschland, die Ereignisse in den Jahren 1933 bis 1945 leugnen, oder die Brandanschläge, die in Solingen, Mölln (in den 90er Jahren) und auf Asyl-Bewerber-Heime (auch im Jahr 2000) in Deutschland stattgefunden haben. Nach der aktuellen Kenntnislage ist es notwendig im Sinne elementarer Grund- und Menschenrechte zu handeln.

    Laut Allgemeiner Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, proklamiert im Jahr 1948, haben alle Menschen, ungeachtet ihrer sozialen Stellung, Herkunft, Hautfarbe, weltanschaulichen, politischen oder religiösen Überzeugung das uneingeschränkte Recht auf Leben. Es ist sicher im Sinne von Deutschland und der Türkei gleichermaßen, dass die Umstände und der Grund für das katastrophale Feuer international und staatlich unabhängig aufgeklärt werden.“

    Die Petition an die UN in New York (United States of America) und den UN-General-Sekretär kann im Internet online gelesen und mit unterzeichnet werden: http://www.petitiononline.com/Lu3208/petition.html

    Die Bild-Zeitung veröffentlichte am 13. Feburar 2008 das Protokoll einer Krankenschwester bei

    http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/02/13/feuer-ludwigshafen/phantombild-angefertigt,geo=3750188.html

    Eine Gruppe unbekannter möglicherweise türkisch-stämmiger Video-Produzenten kündigte in einem Video bereits Racheakte für die neun Todesopfer der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein an. Das Video mit der Ankündigung einer Rache gegen mögliche deutsche Brandstifter und Frauen- und Kindermörder wird bei http://www.youtube.com/watch?v=Vm2Stsran1A weltweit gezeigt.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Ermittlungen in alle Richtungen

    Brandkatastrophe Ludwigshafen:

    Ermittlungen in alle Richtungen

    von Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 14. Februar 2008. Die Ursache, die zur schwersten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen nach dem 2. Weltkrieg führte, ist nach 11 Tagen weiterhin nicht bekannt. 77 Polizei-Ermittler des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes, der Polizei in Ludwigshafen und türkische Polizisten sind mehr als 120 Hinweisen nachgegangen und untersuchen weiterhin die beschlagnahmten Brandreste auf Spuren von Brandbeschleunigern und anderen Hinweisen.

    Spürhunde konnten bislang keine Hinweise auf Brandbeschleuniger finden. Auf einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag im Polizei-Präsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen am Rhein informierte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig darüber, dass weder eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung und ebenso wenig ein technischer Defekt ausgeschlossen werden könnten. "Wir ermitteln in alle Richtungen.", so Liebig.

    Die Zeugen-Vernehmungen der beiden Mädchen, im Alter von 8 und 9 Jahren, die im Haus lebten, seien noch nicht abgeschlossen. Man wisse noch nicht, ob es möglich sei mit den Angaben der Mädchen eine Phantom-Zeichnung zu erstellen, informierte der Oberstaatsanwalt. Zudem wollten die Behörden die Trauer der Angehörigen der Opfer nicht beeinträchtigen. Einen Zeitpunkt wann es möglicherweise sichere Informationen zur Ursache des Großfeuers geben werde, bei dem neun Menschen, darunter drei Frauen, fünf Kinder und eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind ums Leben kamen, wollte und konnte der leitende Oberstaatsanwalt nicht nennen.

    Sicher sei nur, dass der Großbrand im Keller des Hauses ausgebrochen sei.

    Offenbar ein oder mehrere Trittbrettfahrer schickten an die ageszeitung "Mannheimer Morgen" (http://www.morgenweb.de ) in Mannheim ein Bekenner-Schreiben mit dem Namen "Deutscher Widerstand", das als das Schreiben von Trittbrettfahrern aufgedeckt werden konnte. Bei dem Schreiben, das bei der Redaktion einging, handelt es sich nicht um ein echtes Bekenner-Schreiben, sondern offensichtlich um eine Fälschung.

    Die türkische Tageszeitung Hürriyet (http://www.hurriyet.de ) berichtete unterdessen davon, dass es inzwischen fünf Kinder geben solle, die einen Mann im Haus gesehen haben wollen.

    In Bezug auf die Hinweise zu möglichen Trittbrett-Fahrern gehe die Polizei mit getrennten Ermittlungs-Teams bei den Fachkommissariaten auch diesen Hinweisen nach. "Das Internet und die Medien werden beobachtet.", erklärte Kriminaldirektor Eberhard Weber gegenüber der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org. Ebenso würden auch die türkischen Medien beobachtet werden. Die Hinweise auf Trittbrett-Fahrer "...werden geprüft von begleitenden Kommissariaten auf Kriminalität mit politischen Hintergrund.", sagte Weber.

    Der Polizei-Beamte, Hakki Paker, der das 9 Monate junge Baby Onur nach dem freien Fall aus dem 4. Stock des Hauses rettete, sei stabil. Eberhard Weber: "Der Beamte wurde leicht verletzt und fachmännisch betreut. Alle Einsatzkräfte hatten die Möglichkeit von unseren Kriseninterventions-Teams entsprechend betreut zu werden."

    Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft für die überlebenden Angehörigen der Opfer durch Menschen aus Ludwigshafen am Rhein und der Region ist groß. "Bislang sind mehr als 157.000 Euro an Spenden von mehr als 1600 Spendern eingegangen. Mehr als 150 Menschen aus der Stadt und der Region boten zudem praktische Hilfe und Wohnraum an.", teilte die Oberbürgermeisterin der Stadt, Dr. Eva Lohse (CDU), mit.

    Für die Angehörigen der Opfer der Brandkatatstrophe in Ludwigshafen am Rhein wurde von der Stadt Ludwigshafen ein Spendenkonto eingerichtet: Sparkasse Vorderpfalz, Konto No. 1911 38 544, Bankleitzahl 545 500 10, Kennwort "Stadt Ludwighafen Brandopfer".

    Am Freitag, 15. Februar, findet für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und privaten Personen, die als Ersthelfer viele Menschenleben retteten, in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr eine Lichterkette vor dem Rathaus in Ludwigshafen am Rhein (auf dem Rathaus-Platz) statt. Teilnehmer werden gebeten, eine Kerze zum Ausdruck der Danksagung mitzubringen.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Spur nach einem verdächtigen Mann nicht bestätigt

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Spur nach einem verdächtigen Mann nicht bestätigt

    Von Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 13. Februar 2008. Der Hinweis auf einen Mann im Zusammenhang mit der Ursache des Wohnhausbrandes vom Ludwigshafen am 3. Februar (wir berichteten) wurde von der Staatsanwaltschaft Frankenthal nicht bestätigt.

    Türkischen und deutschen Medienberichten zufolge soll sich ein Mann gemeldet haben, der am Tag des Brandes einen Mann gesehen habe wolle, der aus dem Haus geschlichen sei und zu einer nahen Tankstelle gelaufen sein soll. Der leitende Oberstaatsanwalt sagte dazu gegenüber der Nachrichtenagentur ddp (http://www.ddp.de ), dass diese Aussage bereits sei längerem bekannt sei und sich bei einer Überprüfung nicht bestätigt habe. Bei der am Mittwoch bekanntgewordenen Zeugenaussage handelte es nach Angaben von Lothar Liebig "um keinen neuen Umstand". . Die Spur sei damit aber «nicht erledigt, sondern bleibt im Erkenntnis-Pool», sagte der Oberstaatsanwalt.

    Die Brandursache ist Liebig zufolge weiterhin offen. In Frage komme nach wie vor sowohl vorsätzlcihe wie fahrlässige Brandstiftung als auch ein technischer Defekt als Ursache.

    In einer Titelgeschichte veröffentlichte die türkische Tageszeitung Hurriyet (http://www.hurriyet.de) von einem Mann der beim Verlassen des Hauses gesehen wurde und zur nächtsliegenden Tankstelle gelaufen sein soll. Bei der Zeichnung die auf der Titelseite der Tageszeitung gedruckt wurde, handelt es sich nicht um eine Phantom-Zeichnung.

    Polizei und Staatsanwaltschaft gehen diesen Hinweisen nach und bitten die Bevölkerung um Video-Aufnahmen in der Zeit von 14.00 bis 16.20 Uhr, welche am Tag der Katastrophe, am 3. Februar, aufgenommen wurden. Die Video-Aufnahmen können zur Sichtung bei der Pressestelle der Polizei Ludwigshafen in der Wittelsbachstraße in Ludwigshafen am Rhein abgegeben werden.

    Bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein nach dem 2. Welt-Krieg starben am 3. Februar, 9 Frauen und Kinder türkischer Herkunft, darunter auch eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind.

    Nur Dank der mutigen Entscheidung von Kamil Kaplan (32), der bei der Katastrophe seine Familie verloren hat und einem Polizei-Beamten türkischer Herkunft konnte Baby Onur (9 Monate) vor dem Flammen-Tod gerettet werden. Das Bild auf dem der Onkel seinen Neffen, einem Polizei-Beamten der deutschen Polizei zur Rettung entgegenwirft ging um die ganze Welt. Der Polizeibeamte und Lebensretter der Ludwigshafener Polizei, Hakki Paker, steht Berichten türkischer Zeitungen und Informationen der New York Post zufolge, unter Schock. Er musste das Baby, welches aus dem 4. Stock geworfen wurde, um das Kind vor den Flammen zu retten, am Boden sicher auffangen.

    Ein kurzer Einsatzbericht zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Günther Bock ist bei IBS Television Leeds in einer Sonder-Dokumentation erschienen.

    Der Fernseh-Beitrag kann bei

    http://www.livevideo.com/video/tvjournal...?m_tkc=10767358

    und

    http://www.britishnewsflash.de

    auch im Internet gesehen werden.

    Für die Angehörigen der Opfer der Brandkatatstrophe in Ludwigshafen am Rhein wurde von der Stadt Ludwigshafen ein Spendenkonto eingerichtet: Sparkasse Vorderpfalz, Konto No. 1911 38 544, Bankleitzahl 545 500 10, Kennwort "Stadt Ludwighafen Brandopfer".

    Etwa 112.000 Euro sollen unbestätigten Informationen zufolge bereits auf dem Sonder-Spendenkonto eingegangen sein. Mehr als 150 Familien aus Ludwigshafen am Rhein und in der Region boten auch ihre praktische Hilfen für die Angehörigen der Opfer an.

    Am Freitag, 15. Februar 2008, findet für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und privaten Personen, die als Ersthelfer viele Menschenleben retteten, in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr eine Lichterkette vor dem Rathaus in Ludwigshafen am Rhein (Rathaus-Center) statt. Teilnehmer werden gebeten, eine Kerze zum Ausdruck der Danksagung mitzubringen.

    Die Trauer, Bestürzung, Anteilnahme und auch die Hilfsbereitschaft in der Stadt Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis sind groß. Die aufgebrachte Stimmung zwischen türkischen Staatsbürgern und deutschen Staatsbürgern hat sich gelegt. Aus der Türkei erhielt jetzt die Stadt Ludwigshafen am Rhein ein Angebot für eine türkisch-deutsche Städtepartnerschaft. Viele deutsche und türkische Bürger begrüßen die Initiative.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Fragen über Fragen und jeder tote Mensch ist ein toter Mensch zuviel

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Fragen über Fragen und
    jeder tote Mensch ist ein toter Mensch zu viel

    KOMMENTAR und Eindrücke von Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 13. Februar 2008. Die aufgebrachte Stimmung zwischen türkischen Staatsbürgern und deutschen Staatsbürgern hat sich Gott sei Dank beruhrigt.

    Gewalt ist nicht mit Gegengewalt zu bekämpfen. Die Eindrücke und das Geschehen vom 3. Februar 2008 wirken nach. Es handelt sich um eine Katastrophe, leider auch um die schlimmste Feuer-Katastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein, wie Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse (CDU) mehrfach bestätigte.

    Ungeachtet dessen, ob Menschen Juden, Moslems oder Christen sind. Ein Fakt ist für jeden Menschen klar und muss nicht disktuiert werden. Jeder tote Mensch, der bei diesem Brand in Ludwigshafen am Rhein ums Leben kam, ist genau ein toter Mensch zu viel.

    Bei der Brandkatatstrophe in Ludwigshafen starben offiziell 9 Menschen, davon 5 Kinder und 4 Frauen am 3. Februar 2008. Dennoch berichten deutsche und türkische Medien "von 10 Toten" oder in anderen Meldungen, so auch unsere Redaktion über bis "...zu 10 tote Menschen..."

    Wie kommen solche unterschiedliche Zahlen zustande?

    Die Frage ist ganz einfach zu beantworten. In vielen Teilen dieser Welt hat die Evolutionslehre einen hohen Stellenwert. Nach der Evolutionslehre handelt es sich bei Kindern, die noch ungeboren sind, nicht um Menschen.

    Juden, Moslem und Christen haben eine kleine Gemeinsamkeit, die oft den Gäubigen der drei großen Welt-Religionen nicht bewusst wird. Alle drei große Welt-Religionen glauben an den einen GOTT - auch Allah genannt in anderen Sprachen - der alle Menschen und alle Dinge geschaffen hat. Dies konnten am Sonntag, eine Woche nach der Brandkatastrophe in der Chemie- und Arbeiterstadt, rund 4.500 Menschen aus Deutschland und der Türkei von Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche, vom Vertreter der jüdischen Glaubenskongregation und auch vom Vertreter der moslemischen Glaubenskongregation mit ihren eigenen Ohren hören.

    Das verbindet die drei großen Religionen, obgleich diese ohne Zweifel sehr große Unterschiede und Trennungen beinhalten.

    Doch es gibt auch andere Menschen die bestätigten können, dass es sich bei der Leibesfrucht, die Frauen unter dem Herzen für 9 Monate im Mutterleib tragen um Menschen handeln muss. Nämlich jene Frauen, die aus welchen Gründen auch immer erleben mussten, dass ihr Baby bereits vor Ablauf der regulären Geburtszeit von rund 9 Monaten als sogenanntes "Frühchen" oder frühgeborenes Baby zur Welt gekommen ist. Aus den frühgeborenen Baby´s und Kindern entwickeln sich nach rund 20 Jahren nach einer solchen Geburt Menschen, wie rund 6,5 Milliarden andere Menschen ebenso.

    Auch Ärzte, Frauenärzte, Hebammen, Krankenschwestern, Krankenpfleger, Rettungsassistenten, Rettungssanitäter und sogar Feuerwehrleute wissen von dem kleinen Geheimnis über das kaum ein Mensch spricht. Spätestens dann wenn der Anruf oder ein Notruf eingeht in Bezug auf eine drohende "Frühgeburt" rücken die Helfer von der Rettungs-Wache aus, um das Leben von zwei Menschen zu retten: Das Leben der Mutter und das Leben des noch nicht geborenen Kindes.

    Einigen Leser und Leserinnen ist bekannt, dass ich seit 1984 nicht nur als Journalist in Deutschland und in England tätig bin. Es gibt Menschen in der Stadt Ludwigshafen, die wissen und bestätigen können, dass ich seit 1993 zudem im Zweitberuf als Gesundheits- und Krankenpfleger und bei Notfall-Einsätzen, natürlich nur mit einem offiziellen Einsatz-Fahrzeug des Rettungsdienst auch schon einmal gegen Einbahn-Straßen in der Stadt fahren musste,weil andere Menschen in Not waren.

    Im meinen Umgang mit erwachsenen Patienten und Menschen und Säuglingen - wachsende Menschen - konnte ich die Erfahrung machen, dass man, wenn man so ein kleines Baby in den Händen hält irgendwie immer die Angst hat, es könnte etwas zerbrechen, doch in der Pflege oder auch in den Rettungsmassnahmen zu erwachsenen Menschen gibt es rein vom Grundsatz-Prinzip keine allzugroße Unterschiede zu erwachsenen Menschen.

    Die Grundfunktionen wie Herz-Kreislauf-Funktion und Atmung müssen sowohl bei jungen, alten und alten erwachsenen Menschen als auch bei sogenannten "Frühchen", meint neugeborene Baby´s und auch bei Kleinkindern aufrecht erhalten werden.

    Natürlich gibt es Unterschiede zur Frequenz des Herz-Schlages, Anzahl der Atmenzüge pro Minute und natürlich auch in der Dosierung von Medikamenten sowie bei den Rettungs- und Pflege-Techniken. Eine ausführliche Beschreibung dieser Unterschiede, die es zu beachten gilt, würde zu weit in diesem Beitrag führen.

    Offenbar gibt es in der Türkei und in Deutschland auch Journalisten, die eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind als zwei Menschen "rechnen" und dies in ihren Berichten entsprechend berichten. Das erklärt die unterschiedlichen Berichte in den Medien und im Fernsehen von 9 Toten und "bis zu 10 tote Menschen".

    Im Krankenhaus und im Rettungsdienst geht es bei dieser Rechnung ganz gewiss nicht um eine Glaubensfrage. Denn jeder Mensch, insbesondere die Mutter darf erwarten, dass Notarzt und der Kinder-Notarzt sowohl das Leben der Mutter als auch das Leben eines Baby´s retten.

    Viele Menschen, insbesondere Augenzeugen, Feuerwehrleute, Polizisten, Rettungsdienst-Mitarbeiter und Ersthelfer stehen von den Ereignissen in Ludwigshafen am Rhein noch unter Schock. Diese Schocks sind ernst zunehmen. Wer ein schweres Trauma nicht verarbeiten kann, dem droht eine sogenannte posttraumatische Belastungstörung. Das wissen auch die Experten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und daher gibt es auch Notfall-Seelsorger und Kriseninterventions-Teams die Einsatzkräften und Ersthelfern helfen in den Wochen und Monaten nach einer solchen Katastrophe zum Teil schlimmste Eindrücke zu verarbeiten, so dass für Helfer und Einsatzkräfte kein bleibender seelischer oder psychischer Schaden entsteht.

    Auch Journalisten können von einer solchen Katastrophe von den Folgen einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen werden. Wichtig ist in der Regel auch eine Nachsorge für die betroffenen Familien-Angehörigen, die durch Katastrophen ihre Familien-Angehörige oder nahestehende Freunde verloren haben.

    Ein weiterer Fakt ist sicher: Den Feuerwehrleuten, Rettungsdienst-Mitarbeitern und Polizisten ist garantiert kein Vorwurf zu machen. Diese sind für das Feuer nicht verantwortlich. Vielmehr muss den Einsatzkräften und auch privaten Ersthelfern der DANK gemacht werden, denn diese haben vielleicht auch mit Gottes Gnade (oder der Gnade von Allah) viele Menschenleben gerettet.

    Dafür können viele Menschen in der Stadt Ludwigshafen und in der Region dankbar sein. Dieser Dank kann Juden, Moslems und Christen verbinden, auch die gemeinsame Trauer, das Klagen über Verlust, Trauer, Schmerz und Verzweiflung.

    Statt noch mehr Blutvergießen durch nicht angebrachten Hass und Gewalt zuzulassen, kann die traurige Katastrophe mit 9 toten Menschen, Frauen und Kindern, vielleicht eine Chance sein, dass Juden, Moslem und Christen einen Dialog finden und einige Gemeinsamkeiten mehr entdecken könnten bei noch so großen religösen und kulturellen Unterschieden, die ebenso ohne Zweifel bestehen.

    In Deutschland gibt es ein Sprichwort das besagt: "In der Stunde der Not, erkennst Du Deine wahren Freunde". Vielleicht gelingt es auch uns deutschen und türkischen Bürgern unseren Brüdern und Schwestern im Glauben des Islams oder moslemischen Glauben zu helfen zu erkennen, dass diese nicht alleine gelassen werden in der Stunde der großen Not und neue Freunde zu finden können.

    Die Brandkatastrophe in Ludwigshafen ist leider ohne Zweifel eine der schlimmsten Katastrophen.

    Vielleicht sollten wir versuchen eine Minute an das zu denken, was sich die 9 Frauen und Kinder so sehr wünschten: Liebe, Glück, Frieden, Spielsachen, schöne Erlebnisse in einem Leben, das diese 9 Menschen noch vor sich hatten.

    Obgleich der Tod von 9 Menschen mit Trauer, Verzweiflung, Wut und Entsetzen zum Teil unsere Gedanken erfüllt, sollten wir Allah und Gott dafür DANKBAR sein und DANK sagen, dass die Zahl der Opfer Gott sei Dank nicht höher ist.

    Dank der Polizisten, Ersthelfer, Feuerwehrleute und Mitarbeitern des Rettungsdienstes konnten mehr Menschen gerettet werden, als die Zahl der Menschen, die gestorben sind.

    Durch meine mehr als 17jährige Berufserfahrung im Zweitberuf als Gesundheits- und Krankenpfleger muss ich auf weitere Lebensretter im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe von Ludwigshafen am Rhein aufmerksam machen. Es sind die beiden Notärzte, mehrere Dutzend weitere Ärzte und Ärztinnen, Gesundheits- und Krankenschwestern und Gesundheits- und Krankenpfleger sowie weitere Berufsgruppen, die in den Kliniken und Krankenhäusern Tag und Nacht im vollen Einsatz darum gekämpft haben, dass sich die Zahl der Opfer der Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein nicht erhöht hat.

    Diese Menschen im Hintergrund, die in der Regel nicht im Interesse der Medien stehen, werden leider allzu oft vergessen.

    Es gibt sehr viele Menschen in Deutschland, denen wir alle DANKBAR sein können.

    Ein kurzer Einsatzbericht zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Günther Bock ist bei IBS Television Leeds in einer Sonder-Dokumentation erschienen.

    Der Fernseh-Beitrag kann bei

    http://www.livevideo.com/video/tvjournal...?m_tkc=10767358

    und

    http://www.britishnewsflash.de

    auch im Internet gesehen werden.

    Für die Angehörigen der Opfer der Brandkatatstrophe in Ludwigshafen am Rhein wurde von der Stadt Ludwigshafen ein Spendenkonto eingerichtet: Sparkasse Vorderpfalz, Konto No. 1911 38 544, Bankleitzahl 545 500 10, Kennwort "Stadt Ludwighafen Brandopfer".

    Etwa 112.000 Euro sollen unbestätigten Informationen zufolge bereits auf dem Sonder-Spendenkonto eingegangen sein. Mehr als 150 Familien aus Ludwigshafen am Rhein und in der Region boten auch ihre praktische Hilfen für die Angehörigen der Opfer an.

    Am Freitag, 15. Februar 2008, findet für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und privaten Personen, die als Ersthelfer viele Menschenleben retteten, in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr eine Lichterkette vor dem Rathaus in Ludwigshafen am Rhein (Rathaus-Center) statt. Teilnehmer werden gebeten, eine Kerze zum Ausdruck der Danksagung mitzubringen.

    Die Trauer, Bestürzung, Anteilnahme und auch die Hilfsbereitschaft in der Stadt Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis sind groß. Die aufgebrachte Stimmung zwischen türkischen Staatsbürgern und deutschen Staatsbürgern hat sich gelegt. Aus der Türkei erhielt jetzt die Stadt Ludwigshafen am Rhein ein Angebot für eine türkisch-deutsche Städtepartnerschaft. Viele deutsche und türkische Bürger begrüßen die Initiative.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Verdächtiger Mann wird gesucht - Polizei bittet um Mithilfe

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Verdächtiger Mann wird gesucht - Polizei bittet um Mithilfe

    Von Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 13. Februar 2008. Rund 10 Tage nach der verheerenden Brandkatastrophe von Ludwigshafen gibt es jetzt laut einem Bericht in der türkischen Tageszeitung Hurriyet (http://www.hurriyet.de) von Dienstag, 12. Februar, Hinweise auf einen verdächtigen Mann, der aus dem Haus in dem sich die Katastrophe ereignete, zur nächstliegenden Tankstelle geflüchtet sein soll.

    Polizei und Staatsanwaltschaft gehen diesen Hinweisen nach und bitten die Bevölkerung um Video-Aufnahmen in der Zeit von 14.00 bis 16.20 Uhr, welche am Tag der Katastrophe, am 3. Februar, aufgenommen wurden. Die Video-Aufnahmen können zur Sichtung bei der Pressestelle der Polizei Ludwigshafen in der Wittelsbachstraße in Ludwigshafen am Rhein abgegeben werden.

    Bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein nach dem 2. Welt-Krieg starben am 3. Februar, 9 Frauen und Kinder türkischer Herkunft, darunter auch eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind.

    Nur Dank der mutigen Entscheidung von Kamil Kaplan (32), der bei der Katastrophe seine Familie verloren hat und einem Polizei-Beamten türkischer Herkunft konnte Baby Onur (9 Monate) vor dem Flammen-Tod gerettet werden. Das Bild auf dem der Onkel seinen Neffen, einem Polizei-Beamten der deutschen Polizei zur Rettung entgegenwirft ging um die ganze Welt. Der Polizeibeamte und Lebensretter der Ludwigshafener Polizei, Hakki Paker, steht Berichten türkischer Zeitungen und Informationen der New York Post zufolge, unter Schock. Er musste das Baby, welches aus dem 4. Stock geworfen wurde, um das Kind vor den Flammen zu retten, am Boden sicher auffangen.

    Ein kurzer Einsatzbericht zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen mit dem Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, Günther Bock ist bei IBS Television Leeds in einer Sonder-Dokumentation erschienen.

    Der Fernseh-Beitrag kann bei

    http://www.livevideo.com/video/tvjournal...?m_tkc=10767358

    und

    http://www.britishnewsflash.de

    auch im Internet gesehen werden.

    Für die Angehörigen der Opfer der Brandkatatstrophe in Ludwigshafen am Rhein wurde von der Stadt Ludwigshafen ein Spendenkonto eingerichtet: Sparkasse Vorderpfalz, Konto No. 1911 38 544, Bankleitzahl 545 500 10, Kennwort "Stadt Ludwighafen Brandopfer".

    Etwa 112.000 Euro sollen unbestätigten Informationen zufolge bereits auf dem Sonder-Spendenkonto eingegangen sein. Mehr als 150 Familien aus Ludwigshafen am Rhein und in der Region boten auch ihre praktische Hilfen für die Angehörigen der Opfer an.

    Am Freitag, 15. Februar 2008, findet für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten und privaten Personen, die als Ersthelfer viele Menschenleben retteten, in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr eine Lichterkette vor dem Rathaus in Ludwigshafen am Rhein (Rathaus-Center) statt. Teilnehmer werden gebeten, eine Kerze zum Ausdruck der Danksagung mitzubringen.

    Die Trauer, Bestürzung, Anteilnahme und auch die Hilfsbereitschaft in der Stadt Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis sind groß. Die aufgebrachte Stimmung zwischen türkischen Staatsbürgern und deutschen Staatsbürgern hat sich gelegt. Aus der Türkei erhielt jetzt die Stadt Ludwigshafen am Rhein ein Angebot für eine türkisch-deutsche Städtepartnerschaft. Viele deutsche und türkische Bürger begrüßen die Initiative.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Türkische Fernseh-Sender : "Brand von Ludwigshafen war Anschlag"

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Türkische Fernseh-Sender: "Brand von Ludwigshafen war Anschlag"

    Ludwigshafen. 12. Februar 2008. (and). Das schreckliche Feuer in Ludwigshafen am Rhein bei dem am 3. Februar bis zu 10 Menschen, darunter fünf Kinder und eine schwangere Frau verbrannten, soll laut Fernseh-Berichten im türkischen Fernsehen, die Folge eines Terror-Anschlages durch Kriminielle oder Nazis sein. Das berichten zwei türkische Fernseh-Sender mit den Live-Zeugen-Aussagen von zwei Kindern türkischer Herkunft, die in dem Haus in Ludwigshafen wohnten.

    Ein Mann mit schwarzen Haaren, der entsprechend der Zeugen-Aussagen gesagt haben soll: "Ich bin deutsch.", soll den Angaben der beiden Kinder im Alter von 8 bis 9 Jahren zufolge, "...mit einem Feuerzeug Papier angezündet haben..." und sich zuvor mit Gewalt zum Haus Zutritt verschafft haben, in dem er, so die Kinder in den Fernseh-Sendungen, "...mit dem Fuß die Tür blockierte...".

    An dem Haus wurden zudem offenbar "Nazi-Parolen" entdeckt. Die beiden Fernseh-Sender berichteten weiter, dass es sich bei der Brand-Ursache nicht um einen Gas-Unfall oder einen Defekt an einer Stromleitung handele.

    Das Feuer soll sich laut einer Presse-Erklärung der "Soko Danziger Platz" vom 11. Februar laut Einschätzung der Brandexperten
    aus dem Kellerbereich entwickelt haben.

    Die offiziellen deutschen Ermittlungsbehörden und türkischen Sonder-Ermittler haben zur Brandursache selbst bislang keine erartige Stellungnahme gemacht. Bei den Fernseh-Berichten handelt es sich um offiziell in dieser Form nicht bestätigte Informationen.

    Allerdings konnte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig auf einer Pressekonferenz bereits am 5. Februar ebenso wenig eine Brandstiftung als Ursache ausschliessen. Auf den Verdacht einer möglichen Brandstiftung hin wird nach wie vor weiter ermittelt.

    Die Polizei in Ludwigshafen bittet unterdessen Personen, die am 3. Februar zwischen 14.00 und 16.20 Uhr Video-Aufnahmen machten, diese Video-Aufnahmen der Polizei zur Verfügung zu stellen. Diesbezüglich kann tagsüber von 8 bis 16 Uhr Kontakt mit der Pressestelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Rufnummer 0621 963-1202 oder -1201, oder der Staatsanwaltschaft Frankenthal, Rufnummer 06233 80-353, aufgenommen werden.

    Außerhalb dieser Zeit ist dies auch bei der Kriminalinspektion Ludwigshafen, Rufnummer 0621 963-1163 möglich.
    Zur Stunde ist nicht bekannt, weshalb bislang keine Phantom-Zeichnung der eventuell gesuchten Person, die mit dem Feuerzeug das Feuer gelegt haben soll durch die Behörden veröffentlicht wurde. Bereits seit 5. Feburar wird über die Zeugen-Aussagen der beiden Kinder in deutschen und türkischen Zeitungen und bei mehreren türkischen Fernseh-Sendern berichtet.

    Viele Menschen in der Stadt Ludwigshafen fassen die Fernseh-Berichte im türkischen Fernsehen als Propaganda auf.

    Vor 70 Jahren, im Jahr 1938, zündeten Nazi-Terroisten die Synagoge der jüdischen Glaubenskongregation an. Die Lage in Ludwigshafen am Rhein ist angespannt.

    Auf einen Feuerwehrmann und mehrere auch behinderte Menschen in der Stadt Ludwigshafen und in Limburgerhof gab es Angriffe infolge des schrecklichen Feuers mit bis zu 10 toten Menschen.

    Die Fernseh-Beiträge der beiden türkischen Fernseh-Sender sind auch weltweit bei dem Video-Portal YouTube zu sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=1PeIrwCjw_M
    http://www.youtube.com/watch?v=bdXP20STu...CE31F4&index=11
    http://www.youtube.com/watch?v=HcK0kzOQHVs
    http://www.youtube.com/watch?v=aFxWkPvmF8g

    * Bei den Fernseh-Beiträge handelt es sich um Beiträge des türkischen Fernsehens.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: Unbekannte drohen mit Brandanschlägen auf türkische Häuser - Das Feuer: Waren es deutsche Nazi-Terroristen?

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Unbekannte drohen mit Brandanschlägen auf türkische Häuser
    Das Feuer: Waren es deutsche Nazi-Terroristen?

    Türkisches Fernsehen: Kinder sprechen über "deutschen Mann als Brandstifter" - Feuerwehrmann verprügelt

    Ludwigshafen. 6. Februar 2008. (and). In der Reaktion auf verschiedene Medien-Berichte zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein vom 3. Februar 2008 bei der insgesamt neun Menschen beim Brand eines Wohnhaus ums Leben kamen, darunter fünf Kinder und eine schwangere Frau, hat ein bislang nicht bekannter Kommentar-Schreiber oder Kommentar-Schreiberin angekündigt, dass es möglicherweise Brandanschläge auf türkische Häuser in Deutschland geben könnte. Der Schreiber oder die Schreiberin drohte gegenüber türkischen Bürgern so wörtlich: "...willst Krieg in Deutschland. Kannst Du haben, dann brennen Eure Häuser alle!".



    Da der Kommentar weitere schwere Beleidgungen gegenüber türkischen Menschen in Deutschland enthält, wurde der Kommentar nicht zur Veröffentlichung durch die Redaktion freigegeben.

    Unterdessen soll unbestätigten Informationen zufolge, das türkische Fernsehen von einem Mädchen berichten, das einen Mann mit schwarzen Haaren gesehen habe, welcher den Brand in dem von zwei türkischen Familien bewohnten Mehrfamilienhaus in Ludwigshafen gelegt haben soll. Der Mann habe, unbestätigten Berichten zufolge deutsch gesprochen.

    Bereits gestern erklärte die Polizei-Pressesprecherin Simone Eisenbarth von der Polizei in Ludwigshafen gegenüber der Nachrichtenagentur 3m newswire, dass allen Hinweisen nachgegangen werde. Zur Aufklärung der Umstände, die zur schwersten Feuer-Katastrophe in der Geschichte der Stadt Ludwigshafen am Rhein seit Ende des 2. Welt-Krieges führte, habe die Polizei die 50-köpfige Sonderkommission "Danziger Platz" gebildet.

    Die Polizei-Beamten werden in ihren Ermittlungen von Beamten des Landeskriminalamtes, des Bundeskriminalamtes und von speziellen Sachverständigen unterstützt. Unterdessen kündigte die Regierung der Türkei an, eigene Ermittlungs-Teams nach Deutschland zu entsenden. 11 Polizisten, die am Sonntag türkische Staatsbürger und Kinder aus der Flammenhölle von Ludwigshafen retteten wurden durch diesen Einsatz verletzt.

    Auffällig ist die Vielzahl fremdenfeindlicher und rassistischer Kommentare aus der Region zur schweren Brandkatastrophe.

    Aufgebrachte türkische Bürger verprügelten einen Feuerwehrmann der Feuerwehr Ludwigshafen. Gegenüber den Rettungskräften werden durch türkische Menschen schwerste Vorwürfe gemacht, die bereits durch die Behörden bei einer Pressekonferenz am 5. Februar entkräftet wurden.

    3mnewswire.org

    Sonder-Hinweis: Natürlich hat die Redaktion von 3mnnewswire.org ähnlich wie die Kollegen und Kolleginnen der Redaktion der Tageszeitung "Mannheimer Morgen", die sich mit einen "Bekennerschreiben" einer Gruppe oder eines Schreibens "Deutscher Widerstand" zur Brandkatastrophe in Ludwigshafen bekannte, sofort an die Pressestelle der Polizei in Ludwigshafen als PDF-Kopie weitergeleitet.

    Bei der Pressekonferenz erklärte der leitende Oberstaatsanwalt Lothar Liebig, dass es sich bei einem "Bekennerschreiber" um ein Unruhe-Stifter-Schreiben" und nicht um ein echtes Bekenner-Schreiben handelt. Es gibt offenbar viele Trittbrett-Fahrer, die die Not und Katastrophe die sich ereignete auf schamlose Weise missbrauchen.

    Hinweis für alle Informanten

    Natürlich gilt in der Regel der Informanten-Schutz. Dieser entfällt allerdings bei der Ankündigung von Straftaten oder bei Drohungen anderen Menschen Schaden zuzufügen, was ebenso eine Straftat ist. Da wir eine kleine Redaktion sind, können wir nicht immer recherchieren, ob es sich bei Drohungen oder Ankündigungen von Straftaten um Trittbrett-Fahrer handelt oder um ernst zu nehmende Ankündigungen von Straftaten.

    In der Regel erhält die Polizei keine Informationen durch unsere Redaktionen. Eine Ausnahme ist definitiv, der Zustand, wenn wir Gefahr oder Lebensgefahr für Menschen befürchten müssen. Dies war in dem vorliegenden Kommentar-Beitrag-Schreiben die Situation.

    Vor Informanten-Schutz gilt unserer Auffassung nach, das Leben weiterer Menschen zu schützen. Ob es sich bei solchen Ankündigungen um sogenannte "Trittbrett-Fahrer" oder "Unruhe-Stifter" handelt, müssen die Polizei-Ermittler prüfen. Wir sind dazu aus Budget-Gründen und technischen Gründen NICHT in der Lage.

    In der Regel werden uns zugespielte Informationen streng vertraulich gehandelt. Diese Regel entfällt bei der Ankündigung von Brandanschlägen oder sonstigen Straftaten, die gegen das Leben von Menschen gerichtet sind.

    In solchen Fällen dürfen sie sich sicher sein, dass solche Schreiben an die Polizei weitergeleitet werden.

    Die Redaktion, 3mnewswire.org

    SPECIAL ANNOUCEMENT

    To our readers which are members of terrorist organizations. PLEASE only email or send us your information about your threats IN CASE if you want to use our editorial office to transfer your information about threats in future directly to the POLICE.

    Any information about threats against people no matter where they live and no matter where they do come from will be transfered dircetly to
    POLICE.

    Before you write to our editors about your future plannings, attacks or threats you should consider, if you want to transfer these information to POLICE because all of our editors will forward such information to POLICE.

    IN CASE IF YOU WANT TO WARN INNOCENT PEOPLE, then our editorial offices will forward the information to POLICE, otherwise DO NOT SEND US ANY KIND of SUCH INFORMATION, PLEASE.

    All other cases where no threat or danger for the life of innocent people is involved will CERTAINLY be TREATED STRICTLY CONFIDENTIAL and NOT FORWARDED TO POLICE.

    PLEASE NOTE, we are only a medium-sized organization you should consider to send your information about threats to our collagues from DPA Deutsche Presse -Agentur (http://www.dpa.de) or Deutsche Depeschen Dienst (http://www.ddp.de) also.

    PLEASE, DO NOT WASTE your precious and our precious time.

    Thank you.

    The Editors

    3mnewswire.org
    British Newsflash Magazine est. 1986
    IBS Independent Broadcasting Service Leeds
    (Radio IBS Leeds, IBS Television Leeds)

  • Brandkatastrophe: Ludwigshafen - eine Stadt in Trauer und Bestürzung

    Brandkatastrophe:

    Ludwigshafen - eine Stadt in Trauer und Bestürzung

    Ludwigshafen. (and). 6. Februar 2008. Unbestätigen Informationen zufolge waren möglicherweise weit mehr Todesopfer in der Brandkatastrophe von Ludwigshafen zu beklagen, hätte nicht Polizisten, Rettungskräfte und Karnevalisten als Ersthelfer viele Menschenleben gerettet.

    Polizisten, Feuerwehrleute, Mitarbeiter des Rettungsdienstes und private Ersthelfer retteten das Leben vieler
    Menschen bei der Brandkatastrophe in Ludwigshafen. 9 Menschen, drei Frauen, 5 Kinder und eine schwangere Frau mit ihrem ungeborenen Kind starben bei der schlimmsten Brandkatastrophe in der Geschichte der Chemie- und Arbeiterstadt Ludwigshafen am Rhein seit dem 2. Welt-Krieg.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Unbekannte drohen britischer Fernseh-Redaktion

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen

    Unbekannte drohen britischer Fernseh-Redaktion

    Ludwigshafen. (red) 5. Februar 2008. Offenbar Schreiber, die der rechtsradikalen Szene aus Ludwigshafen am Rhein zugeordnet werden müssen, haben in der Schriftform einer britisch-amerikanischen Fernseh-Redaktion gedroht für den Fall, dass es weitere Berichte und Fernseh-Interviews mit türkischen Augenzeugen zur Brandkatastrophe von Ludwigshafen am Rhein geben sollte. Am 3. Februar 2008 verbrannten neun Menschen (3 Frauen, 5 Kinder, 1 schwangere Frau mit ihrem ungeborenen Kind) bei einem Brand eines Wohnhauses, Ecke Berliner und Jäger-Strasse in der Chemiestadt.

    Zur Stunde ermitteln Experten und Brandermittler die Ursache des Brandes, der viele Menschenleben in Ludwigshafen am Rhein kostete, darunter fünf Kinder und eine schwangere Frau mit einem ungeborenen Kind.

    Wer sich hinter den anonymen Schreibern verbirgt, ist bislang nicht bekannt. Die Redaktionsleitung von IBS Independent Broadcasting Service Leeds nimmt die Drohung ernst. "Wenn eine freie Berichterstattung jetzt verhindert werden soll, dann gilt es jetzt um so mehr, frei zu berichten. Die Redaktion wurde bereits mehrfach bedroht. Bereits anlässlich einner Berichterstattung zum 9. November 1938 in Ludwigshafen am Rhein und den Verbrechen der Nazis in den Jahren 1933 bis 1945 gab es nach der mehrfachen Ausstrahlung der Fernsehsendung "Der 9. November 1938 und heute" anonyme Bombendrohungen.

    Die damalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Etna Altgenug und der Journalist hatten sich in dem Beitrag sehr kritisch zu dem Verhalten der Menschen und Nazis in Deutschland in den Jahren 1933 bis 1945 offen geäußert.

    Die Bundesregierung müsse dafür Sorge tragen, dass internationale Journalisten, die in Deutschland zu so einer Katastrophe berichten auch frei und sicher arbeiten können. Die Drohungen gegen eine freie Pressearbeit werfen international betrachtet kein gutes Licht auf Deutschland. Drohungen und Bombendrohungen lassen zwangsläufig immer an die Methoden der Gestapo und von Nazis aus der dunklen Vergangenheit von Deutschland denken.", so ein Sprecher der Redaktion.

    Unterdessen mehreren sich die Gerüchte, wonach auch zwei Mädchen, beide 7 Jahre, im Haus gesehen haben sollen, dass "so wörtlich ein Mann Papier im Haus angezündet..." haben soll.

    Eine Sprecherin der Polizei Ludwigshafen konnte die Informationen zum Verdacht einer Brandstiftung in einer telefonischen Anfrage eines Mitarbeiters der Redaktion der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org nicht bestätigen.

    Bislang unbestätigten Gerüchten zufolge, sollen sich zwei weitere Brände in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ereignet haben. Den anonymen Hinweisen zufolge, sei ein weiterer Mensch gestorben und 20 weitere Verletzte bei weiteren Bränden in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz heute zu beklagen.

    3mnewswire.org

  • Brandkatastrophe von Ludwigshafen: Bis zu 10 Tote und dramatische Szenen

    Brandkatastrophe von Ludwigshafen:

    Bis zu 10 Tote und dramatische Szenen

    Von Andreas Klamm

    Ludwigshafen. 4. Februar 2008. Bis zu 10 tote Menschen forderte ein Wohnhausbrand am 3. Februar kurz nach dem Ende des Fastnachtsumzuges in der vorderpfälzischen Stadt Ludwigshafen am Rhein. Das Feuer in dem viergeschossigen Wohnhaus in der Innenstadt Ecke Berliner Straße und Jägerstrasse gegenüber dem Carl-Bosch-Gymasium in der Chemiestadt Ludwigshafen am Rhein brach gegen 16.30 Uhr aus.

    Polizisten und Karnevalisten retteten als Erst-Helfer viele Menschenleben.

    Die Bilanz der Brand-Katastrophe von Ludwigshafen: Bis zu 10 tote Menschen und 60 Verletzte Menschen, davon sind drei schwer verletzt.

    Nach Polizeiangaben wohnten in dem Haus 52 Menschen. Kurz vor dem Ausbruch des Feuers hörten Zeugen einen lauten Knall. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Peter Friedrich erklärte: "Wie durch ein Wunder konnte zwei Kinder lebend gerettet werden, die sich hinter einem Sofa versteckten."

    Unter den Opfern soll sich auch eine schwangere Frau mit einem noch ungeborenen Kind befinden. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen am Rhein, Dr. Eva Lohse bezeichnete die Brandkatastrohpe als die schwerste Feuer-Katastrophe in der Geschichte der Stadt nach dem 2. Welt-Krieg.

    Verzweifelte Mütter warfen aus dem viergeschossigen Haus ihre Kinder den Helfern von Polizei und Feuerwehr entgegen. Eine junge Frau, die sich mit einem Sprung aus dem 4. Stock retten wollte, stürtze auf die Straße und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, berichteten zwei Augenzeugen gegenüber der Nachrichtenagentur 3mnewswire.org .

    Unter den Verletzten befinden sich auch Polizisten und Feuerwehr-Leute. Innerhalb von Minuten stand die hölznerne Treppe des Hauses in Flammen. Damit war für der Opfer der Fluchtweg versperrt.

    Die Verletzten wurden zum Teil in die umliegenden Krankenhäuser und in Spezialkliniken geflogen. Aus dem Haus schlugen Meterhohe Flammen ehe das Dach einstürzte.Die Polizei konnte noch nicht ausschliessen, dass es weitere Todesopfer geben könnte.

    Durch den Karnevalsumzug wurden bis zu 250.000 Schaulustige von der Katastrophe angezogen.

    Für die Opfer der Brandkatastrophe in der Stadt Ludwigshafen hat die Stadt Ludwigshafen am Rhein ein Spendenkonto eingerichtet:

    Spendenkonto:
    Nummer: 19 11 38 544
    BLZ: 545 500 10
    Sparkasse Vorderpfalz Betreff: "Stadt Ludwigshafen Brandopfer"

    Weitere Berichte, Radio und Fernseh-Berichte folgen:

    Fernseh-Berichte bei http://www.youtube.com/andreasklamm :: Sonder-Sendung folgt.

  • Brandkatastrophe Ludwigshafen: In Gedenken an die Opfer und die Überlebenden

    Dokumentation :: Die Brandkatastrophe in Ludwigshafen

    In Gedenken an die Opfer und die Überlebenden

    Die Brandkatastrophe in Ludwigshafen am Rhein

    Am 3. Februar 2008 ereignete sich die schwerste Brandkatastrophe in der Stadt Ludwigshafen am Rhein, seit Ende des 2. Welt-Krieges. In den Flammen kamen drei Frauen, fünf Kinder und eine schwangere Frau mit ihrem noch ungeborenen Kind ums Leben.

    Die Ursache für das schreckliche Feuer ist öffentlich nicht bekannt.

    In dem Mehrfamilienhaus Ecke Jägerstrasse und Danziger Platz lebten zwei Großfamilien türkischer Herkunft.

    43 Menschen konnten aus dem brennenden Haus gerettet werden.

    Die Brandkatastrophe ereignete sich am 3. Februar 2008, gegen 16.23 Uhr kurz nach dem großen Karnevalsumzug in der Stadt Ludwigshafen am Rhein.

    Bei der Katastrope wurden 60 Menschen, darunter auch Feuerwehr-Leute, Polizisten, Mitarbeiter der Rettungsdienste und Ersthelfer verletzt.

    Ähnlich wie bei den Brand-Anschlägen in Solingen und Mölln hatten viele Menschen türkischer Herkunft und Menschen im In- und Ausland die Befürchtung, dass es sich bei dem Brand um einen Anschlag von Nazis oder Rechtsradikalen handeln könnte. Am 14. Februar 2008 gab es laut den Mitteilungen auf einer Pressekonferenz für einen solchen Anschlag keine konkreten Hinweise. Allerdings konnte ebenso wenig eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung sowie ein technischer Defekt durch den leitenden Oberstaatsanwalt Lothar Liebig ausgeschlossen werden.

    Laut Berichten der Antifa Mannheim gilt Ludwigshafen am Rhein als eine Hochburg von Nazis bzw. Neo-Nazis. Diese Information konnte keine offizielle Bestätigung finden.

    IBS Independent Broadcasting Service Leeds (IBS Television Leeds, Radio IBS Leeds), eine freie Medien-Arbeitsgemeinschaft, die 1986 durch den Journalisten Andreas Klamm mit Unterstützung von Kim Trujillo in der englischen Stadt Leeds in England gegegründet wurde, dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung und der Förderung von behinderten Journalisten.

    Da im Zusammenhang mit der internationalen Berichterstattung durch türkische, amerikanische und deutsche Medien zur Brandkatastrophe ausführlich eine erschreckende Fremdenfeindlichkeit dokumentiert werden konnte gegenüber Menschen türkischer und deutscher Herkunft, hat sich ein internationales Redaktions-Team dazu entschlossen, die Ursachen für Fremdenfeindlichkeit zu dokumentieren und Wege aufzuzeigen, soweit möglich, die das Problem der Fremdenfeindlichkeit im Guten lösen könnten.

    Unsere Redaktionen distanzieren sich ausdrücklich und verurteilt Kommentare von Menschen-Verachtung, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt-Verherrlichung, die Nazi-Ideologie, rassistische und religiöse Beleidigungen auf das Schärfste.

    Eventuelle Zitate oder Veröffentlichungen von solchen Kommentaren dienen rein der Dokumentation. Viele Kommentare wurde wegen der schwere der Äußerungen in Bezug auf Menschenverachtung und Fremdenfeindlichkeit nicht mehr als Veröffentlichung freigeschaltet, sondern direkt an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen weitergeleitet, da unbekannte Kommentar-Schreiber Brandanschläge angekündigt haben.

    Für die Redaktion war es nicht mehr einzuschätzen, ob diese Ankündigungen ernst zu nehmen sind oder ob es sich um sogenannte Trittbrett-Fahrer handelt. In einem Schreiben an die Zeitung "Mannheimer Morgen" bekannte sich Informationen des leitenden Oberstaatsanwalt Lothar Liebig zufolge, eine Gruppe "Deutscher Widerstand" zur Brandkatastrophe von Ludwigshafen am Rhein. Die 78-köpfige Sonderkommission der Kriminalpolizei Ludwigshafen, "Danziger Platz" konnte das Schreiben als ein "Unruhestifter"-Schreiben entlarven. Das Schreiben war nicht echt, eine Gruppe "Deutscher Widerstand" gibt es offenbar nicht.

    Am 15. Februar 2008 versammelten sich Menschen türkischer und deutscher Herkunft vor dem Rathaus auf dem Rathausplatz in Ludwigshafen am Rhein um den Lebensrettern von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und privaten Lebensretter zu danken und an die Opfer zu gedenken.

    Den überlebenden Angehörigen der Opfer gilt unser tief empfundenes Beileid, Mitgefühl und die Anteilnahme. Wir trauern mit unseren Brüdern und Schwestern türkischer Herkunft.

    Wir danken den Lebensretter, den privaten Ersthelfern, den Lebensrettern von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr, den Gesundheits- und Krankenschwestern, den Gesundheits- und Krankenpflegern, Ärzten, Ärztinnen und Notärzten, die hart darum gekämpft haben, dass sich die Zahl der Opfer dieser schweren Brandkatastrophe nicht erhöht.

    Vor 70 Jahren, im Jahr 1938 gab es in Ludwigshafen am Rhein Brandanschläge durch Nazis. Diese hatten die Synagoge der Brüder und Schwestern jüdischen Glaubens angezündet. Die Synagoge (im jüdischen Glauben: das Gotteshaus) wurde bei dem Feuer zerstört. Heute ist an dem Platz an dem einst die jüdische Synagoge stand ein Gebäude der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" zu finden.

    6 Millionen Menschen, Menschen jüdischen und christlichen Glaubens, beispielsweise der evangelische Geistliche Dietrich Bonhoeffer, die katholische Nonne Edith Stein, die Schülerin Anne Frank (jüdischen Glaubens), Roma, Sinti, Zwillinge, Politiker der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Kriegsgefangene aus Russland und anderen Ländern, gesunde Zwillinge (zu Forschungszwecke durch den KZ-Arzt Josef Mengele, Journalisten und politisch Andersdenkende wurden in der Gewaltherrschaft der Nazi-Terror-Diktatur in den Jahren 1933 bis 1945 in den Konzentrationslagern ermordet.

    Hanging on the wall today in Auschwitz is a fragment of an actual uncensored letter from Monika Dombke, born 1920, to her mother. That letter reads:

    "Electric wires, high and double

    Won't let you Mom - you won't see your daughter

    So don't believe those censored letters of mine

    cause the truth is different; but don't cry, Mom.

    And if you would like to seek out your child's trace

    Don't ask anyone, don't knock anywhere:

    look for the ashes in the fields of Auschwitz

    It will be there. But don't cry - enough of bitterness here.

    And if you would like to discover your child's trace

    look for the ashes in the fields of Birkenau

    They'll be there - so look for the ashes

    In the fields of Auschwitz, in the woods of Birkenau,

    Mom, look for the ashes - I'll be there!"

    An der Mauer von Auschwitz, ist heute ein Fragment eines nicht-zensierten Briefes von Monika Dombke, geboren 1920, einer Tochter an ihre Mutter zu finden. Dort steht geschrieben:

    "Elektrokabel, hoch und doppelt

    Werden Dich nicht, Mama - Dich nicht sehen lassen, ...werden Dich nicht sehen lassen Deine Tochter !

    Deshalb glaube NICHT den zensierten Briefen von mir,

    weil die Wahrheit eine andere ist; doch weine nicht, Mama.

    Und wenn Du nach den Spuren Deiner Tochter suchen möchtest !

    Frage NIEMANDEN, klopfe an keine Türe !

    Suche in der Asche der Felder von Auschwitz.

    Es wird dort sein. Doch weine NICHT - genug Traurigkeit ist hier.

    Und wenn Du die Spuren Deines Kindes aufdecken willst,

    suche in der Asche der Felder von Birkennau.

    Sie werden dort sein - so suche nach der Asche!

    In den Feldern von Auschwitz, in den Wäldern von Birkenau,

    Mama, suche nach der Asche - Ich werde dort sein !"

    Brief von Monika Dombke, geboren 1920, an ihre Mutter,

    Opfer von Nazis, Kinder-Mördern und Mördern von Frauen, Menschen jüdischen Glaubens, Menschen christlichen Glaubens, Roma, Sinti, Männern, behinderte Menschen, Andersdenkende, poltisch andersdenke Menschen in Auschwitz, während des Holocaust 1933 bis 1945 und der NAZI-Terror-Diktatur.

    "THOU SHALT NOT KILL" - 10 Commandments, Bible, Book of Moses (Genesis)

    "DU SOLLST NICHT TÖTEN !" - 10 GEBOTE, BIBEL, aus dem Buch Moses (Genesis)

    In stillem Gedenken an die Opfer und die überlebenden Menschen.

    16. Februar 2008

    Andreas Klamm, Journalist
    Redaktionsleitung

    British Newsflash Magazine est. 1986 (http://www.britishnewsflash.de, http://www.britishnewsflash.net, http://www.britishnewsflash.org)
    IBS Independent Broadcasting Service Leeds, London, United Kingdom
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    Vorderpfalz aktuell (Magazin, http://www.vorderpfalz-aktuell.nnet)
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